Hinweise & Sonderempfehlungen
Ein Web-Log im Web-Blog
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FAZ (Technik): „Facebook: Seniorenbook“
Facebook: Seniorenbook – Technik & Motor – FAZ
Die Jugend wendet sich von Facebook ab. Es wird ein Netz der Eltern und Alten. Wir Alten können es uns jetzt also richtig gemütlich machen, auf Facebook.
Witziger kleiner Kommentar – ohne gänzlich neue Erkenntnisse.
Und ich kann mit Facebook immer noch nichts anfangen und habe es mal wieder endgültig aufgegeben. Freunde habe ich keine, und eine Site, auf der ich mich bei jedem Reinschauen über irgendwas aufrege, brauche ich auch nicht.
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FR: „150 Jahre SPD: Die Last der Geschichte | Meinung“
150 Jahre SPD: Die Last der Geschichte | Meinung - Frankfurter Rundschau
In der weit zurückreichenden Vergangenheit war die SPD immer eine Partei des Fortschritts. Doch ein mitreißendes Zukunftsversprechen vermag sie derzeit nicht zu leisten.
Und ich erinnere mich an diesem denkwürdigen Tag an das Jahr 1976, in dem die SPD ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Und überlege, was ich mit meinem Parteibuch anstellen soll.
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Schuhkartons
Ich habe von Osterhammel gelernt, daß die in Europa oft belächelte Gewohnheit der Amerikaner, Häuser aus Holz und Pappe zu bauen, dem Bestreben geschuldet sei, möglichst jedem ein eigenes Haus möglich zu machen. Also billig zu bauen, Städte in Vorstädte aufzulösen – es gibt (vielleicht) irgendwo eine „Downtown“, aber es gibt kaum Stadtteile nach europäischem Verständnis. Die große Mehrzahl der Leute wohnt in Vorstädten in Holz- und Papp-Häusern.
Sehr lobenswert. Aber daß derlei in der Tornado-Zone gewisse naturbedingte Nachteile mit sich bringt, sehen wir heute wieder einmal.
Na, der Freie Markt wird’s schon richten – der baut bekanntlich auch feste Deiche um Großstädte, die im Einzugsbereich tropischer Wirbelstürme unter dem Meeresspiegel und an der Küste liegen.
Dienstag, 21. Mai 2013, 8:53 | KurzlinkAusland, Hinweis, Savoir vivre, Wirtschaft | Jürgen Osterhammel, Oklahoma, Osterhammel: Verwandlung, USA, Wetter -
Presseurop.eu (Gazeta Wyborcza): „Polen: Die Russen lieben Danzig“
Polen: Die Russen lieben Danzig | Presseurop.eu: Europäische Nachrichten, Cartoons und Presseschau
Recht interessanter Artikel – leider wie oft auf Presseurop.eu in unterirdischer deutscher Übersetzung:
„Sehr gute Einkäufe“, meint Tatjana Babak, die gerade aus dem Ikea-Haus gekommen ist und nun die prall gefüllten Einkaufstaschen in ihr Auto lädt.
Und ein selten gesehener Klops ist das hier: „Władimir“. Natürlich muß ein polnischer Autor das „harte l“ in einem russischen Namen mit „ł“ wiedergeben. Aber wenn der/die deutsche ÜbersetzerIn nicht schnallt, daß er/sie das nicht ins Deutsche rüberziehen darf, dann sollte er/sie seine prall gefüllten Tatendrangs-Drüsen wirklich besser nicht in einem Übersetzungs-Haus entleeren.
Dienstag, 21. Mai 2013, 7:22 | KurzlinkAusland, Hinweis, Sprache, Wirtschaft | Danzig, Königsberg, Ostpreußen, Polen, Rußland -
Presseurop.eu (La Repubblica): „Eurozone: Europa braucht einen Martin Luther“
Die EU wird zur verdorbenen Kirche, in der Deutschland mit dogmatischer Orthodoxie im Wirtschaftsbereich den Ton angibt. Die Politik muss durch ein protestantisches Schisma von der Basis aus die Kontrolle zurückerlangen, fordert Repubblica-Leitartiklerin Barbara Spinelli.
Dazu nicht ganz unzutreffend eine Leser-Bemerkung:
Ich wage zu behaupten, dass euer „Schisma” nicht so wie das von Luther sein sollte, sondern eher wie das von Thomas Müntzer. Die Funktionsweise des Euro nicht zu mögen, ist eine Sache, missverstandene Konzepte durcheinander zu würfeln, welche die Kluft noch weiter vertiefen, eine andere.
Wenn sogar ich besser verstanden habe, was Ordoliberalismus ist oder sein sollte als die „Leitartiklerin“ namens Barbara, die da etwas „fordert“, dann, nun ja… Dann sollte sie sich vielleicht zumindest einen anderen Aufhänger suchen als Luther.
Dienstag, 21. Mai 2013, 6:48 | KurzlinkAusland, Hinweis, Wirtschaft | Europa, Finanzkrise, Martin Luther, Ordoliberalismus -
DLF: „Beseelt vom Heiligen Geist – Der wachsende Einfluss der Pfingstbewegung“
Sehr gelungene, wohlrecherchierte Sendung, 20 Minuten. Schwerpunkt Brasilien und Kenia.
Erschreckend deutlich werden hier vor allem die Querverbindungen zwischen afrikanischem Hexenglauben und US-amerikanischem Neoliberalismus.
(Es hatte schon seinen Grund, daß Nolte den Marktradikalismus als den „letzten Fundamentalismus des Westens“ bezeichnet hat.)
Sonntag, 19. Mai 2013, 13:08 | KurzlinkAusland, Funk & Fernsehen, Hinweis, Religion | Auch als Audio(-Datei), Brasilien, Evangelikale, Kenia, Neoliberalismus, Pfingstler -
FAZ: „Jorge Videla gestorben: Der Ideologe des dreckigen Krieges“
Jorge Videla gestorben: Der Ideologe des dreckigen Krieges – Amerika – FAZ
Er war der Diktator eines der blutigsten Herrschaftssysteme des Westens. Schwangeren Gefangenen wurden die Säuglinge weggenommen, Tausende verschwanden spurlos. Bis zuletzt rechtfertigte Jorge Videla den Staatsterror in Argentinien. Nun ist er tot.
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Wikipedia: „Eisengallustinte“
Galläpfel plus Eisenvitriol. (Plus Wasser plus ein bißchen Gummi Arabicum.) Fast alles, was in unseren Archiven liegt, ist mit diesen beiden kuriosen Zutaten geschrieben worden – und zwar von der Spätantike bis ins frühe 20. Jahrhundert. Merkwürdige Vorstellung, stimmt aber. Ich wüßte übrigens nicht, jemals einen Gallapfel in natura gesehen zu haben…
Und ich habe fast ein Studium gebraucht, um zu verstehen, daß das, was wir als Kinder als „Tinte“ kennengelernt haben, eigentlich keine Tinte war, sondern sozusagen eine kindersichere Light-Version von Tinte – eben ab- und auswaschbar, wasserlöslich und durch chemische Zauberstifte zum Verschwinden zu bringen.
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Zeit (Online): „Ex-NPD-Kader Molau: ‚Ich bin unvermittelbar‘“
Sonnabend, 18. Mai 2013, 1:17 | KurzlinkHinweis, Inland, Sonderempfehlung | Andreas Molau, Exit, Faschismus, Niedersachsen, NPD, Wolfenbüttel -
Neues Deutschland (Blog): „Sie ist ja eigentlich ganz nett“
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Und die liebe Logik…
FAZ, Spon & Co. (respektive deren Werbehanseln) betteln mich an, mir etwas anzusehen, was ich erklärtermaßen und ganz offensichtlich nicht sehen will. Ist das gutes Marketing, ist das gute Werbung? Ist das „professionell“? (In Richtung von Leuten gefragt, die anscheinend die Rechtfertigung ihrer eigenen Existenz daraus schöpfen, sich selbst wieder und wieder zu bestätigen, sie seien „professionell“.) Oder nicht doch eher ein implizites Eingeständnis des eigenen Versagens?
Werbung, die aus quasi-moralischen Gründen („Qualitätsjournalismus“) darum bittet, nicht weggeworfen zu werden?
Also nicht: „Ha, wir machen jetzt so gute Werbung, daß sie sich jeder gerne anschaut, daß sie zumindest niemanden nervt!“ Sondern: „Wir machen penetrante Scheiß-Werbung und – machen dann einen auf moralisch, wenn die Leute sie nicht sehen wollen.“ Sehr „professionell“, ohne Zweifel…
Diese „Unterstützt-uns-und-bitte-deaktiviert-Adblocker“-Betteleien gab es übrigens vor knapp zehn Jahren schon in irgendwelchen Foren…
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FAZ: „Gasleuchten in Berlin: Doch man sieht nur die im Lichte“
Dienstag, 14. Mai 2013, 22:58 | KurzlinkHinweis, Inland, Netz - Natur - Technik | Berlin, Erdgas, Jürgen Osterhammel, Straßenbeleuchtung -
Qualitätsjournalismus
Lohnt das hier eigentlich die Aufmerksamkeit?
Irgendwie nicht, oder? Nach meinem Eindruck wird es mit FAZ.net in den letzten Wochen nochmals und deutlich schlimmer. Eine in dieser Form und Dichte zuvor nicht gekannte Boulevardisierung macht sich merklich.
Ich habe es keine Minute bedauert, 2008 mein Abonnement der Papier-FAZ gekündigt zu haben? Was also nun mit dem RSS-Feed anstellen?
Dienstag, 14. Mai 2013, 21:13 | KurzlinkHinweis, Medien | FAQ (Frankfurter Allgemeine Qualitätszeitung) -
NachDenkseiten (Hinweise des Tages) : [Zur Anti-AdBlocker-Kampagne]
Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website
p.s.: Zum Schmunzeln regt freilich der Kommentar des zitierten „Medien-Beraters“ Thomas Koch an. Selbstverständlich sehen nur Adblock-Nutzer die „No-Ad-Blocker-Please“ Fenster, vollkommen blöd sind die Online-Plattformen ja auch nicht. Das zeigt aber wieder einmal, wer sich heute so alles „Medien-Berater“ nennen darf.
Zwar war das („sehen ohnehin nur die mit Adblocker…“) auch mein erster Gedanken, als ich das Statement des „Medien-Beraters“ gelesen habe, aber so ganz stimmt auch das nicht: Denn den Bohei wegen der Sache gestern, den haben ja auch viele Leute mitbekommen, die keinen Werbeblocker haben. Wobei wiederum zugegeben sei, daß der Bohei in erster Linie die Netz-Junkies interessiert haben wird, die fast alle mit Firefox plus Adblocker im Web unterwegs sind. Aber eben nicht ausschließlich diese…
Und es sei auch hier nochmals verlinkt: Wie man mit Adblock Plus seine Filterliste manuell aktualisiert und so den Quatsch sofort (und nicht erst in einigen Tagen nach dem nächsten Auto-Update) wieder loswird.
Des weiteren schließe ich mich der gestern vielfach zu hörenden und nun auch von den NDS vorgebrachten Argumentation an: Wenn die Werbung von SpOn, FAZ & Co. nicht so furchtbar groß, penetrant, blinkend, schreiend und auch noch ressourcenfressend (Flash) wäre, hätte man auch nicht das Bedürfnis, sie abzuschalten.
Und auf Seiten, die ich mag und unterstützen will, habe ich den Adblocker ohnehin abgeschaltet – wie man es eben machen sollte. Also zum Beispiel auf den Nachdenkseiten. (Sicher aber nicht beim Spiegel, der FAZ oder der Bildzeitung.)
Dienstag, 14. Mai 2013, 10:07 | KurzlinkHinweis, Medien, Netz - Natur - Technik, Webdesign | Browser, NachDenkSeiten, Werbeblocker, Werbung -
Project Syndicate: „The Resurrection of Congress“
The Resurrection of Congress by Shashi Tharoor – Project Syndicate
The overwhelming victory of the Indian National Congress in elections in the important southern state of Karnataka in early May has shaken up the country’s political scene. India’s troubled ruling party had appeared headed downhill in the build-up to the next general elections, which must be held by May 2014. Now, following its huge win in Karnataka, all bets are off.
So liest man sich wieder.



Vorherige Beiträge
Tatort „Borowski und der brennende Mann“
Langweilig und öde. Platte Gruselstimmung und Undurchsichtigkeit ersetzen die vollends fehlende Spannung. Hat ja prächtig geklappt mit der Schwedenkrimi-Nachäffung. Und der rote Volvo paßt auch bestens dazu!“



Tatort „Feuerteufel“
Die Gefahr der neuen Partei ist nicht der Rechtspopulismus: Die deutsche Tea Party – taz.de
jungle-world.com – Archiv – 17/2013 – Ausland – Homegrown Jihad
Tödliche Versuchung – ZDF.de










Heinrich August
Shashi
Montaigne für Lehrer
E. L. 

:-) Ferner: Blogs, die ich mag und lese
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