BCR (auch hier: Gute Besserung!
) hat im Freitag einen Artikel zum Thema „Followerkauf im Twitter“ aufgetan, interessant. Es gibt da also eine US-Firma, die ihren Kunden verspricht, ihnen Zehn- oder gar Hunderttausende von Followern zu verschaffen. Naheliegendes Fazit: Derlei bringt nichts, weil das natürlich eh Karteileichen, Jedem-Folger und Nichtleser sind – der RT-Effekt, also das eigentliche Twitter-Wuchtgeschoß, entfällt. Genauer:
(weiter…)
Yvonne Mich, bekannt und geschätzt als Twitterin @beingmenow, hat sich ein Blog zugelegt: „Mich allein“. (Und klugerweise hat sie das in der Tat bei wordpress.com getan.) Inhalt des Blog sollen laut Mission statement vor allem poetische Piècen aus einer Stoffkladde werden. Viel Spaß und Freude damit: Yvonne beim Bloggen, den Lesern beim Lesen!
Einem ReTweet von der Maschinistin verdanke ich die Kenntnis dieses sehr interessanten Artikels: „Twitter-Nutzung: Alter schlägt Jugend“. Es sind gar nicht so sehr die Teens und Twens, die twittern, sondern meine eigene Generation, allgemeiner die Leute in den 30ern und in den 40ern:
(weiter…)
Die JF linkt mal nach außen, da muß schon etwas außergewöhnliches passiert sein. Aber es war ja gar nicht die FAQ, die da recherchiert hat, sondern Leute, die für das DA reherchiert haben… Einerlei, wenn endlich der Schuldige für das Schreckensjahr 1968 gefunden ist, tanzen bei denen anscheinend die Puppen.
Und ich bleibe dabei: Wir alle verdanken „den 68ern“ unendlich viel, fast schon die Luft zum Atmen, fast alles. Geht auf’s Land. Laßt Euch erzählen, wie es da in den 50ern zugegangen ist, gibt noch genug Leute, die sich daran erinnern. – Link
So, ich habe dann doch nicht PZR110 geguckt, so sehr mir nach dem Bremer Katastrophen-Tatort vom vorletzten Wochenende daran gelegen gewesen wäre, was Nettes zur Rehabilitierung von Fritzi Haberlandt zu schreiben. Nein, ich war abgelenkt: Ich habe mich nämlich nun doch bei Facebook eingeklinkt. Und bin vom Funktions-Overkill dorten mehr als geplättet. Kann nicht sagen, daß ich da im Moment auch nur halbwegs durchblicken würde.
(weiter…)
Das Schlagwort ist im Moment in der Szene en vougue. Gestern war Dieter Stein auf irgendeiner Fundamentalisten-Konferenz zu dem Thema und hat von da live getwittert – und zwar so grauslig und nervig, daß es ihn mindestens zwei Follower gekostet hat, unter anderem mich. Zweitens hat Ellen K. was dazu auf SiN geschrieben.
(weiter…)
Auf Deutschland-Radio hatten sie vorhin den Literaturwissenschaftler Peter-André Alt im Interview – der Text des Interviews ist (noch?) nicht online, wohl aber die ihm zugrunde liegende Rezension eines Buches von Alt: „Kafkas Kopfkino“. Für Experten ist das alles vielleicht nicht besonders spannend (zumal das Buch anscheinend letztlich auf einer zwölf Jahre alten Studie eines andere Germanisten fußt), ich fand das aber sehr interessant.
(weiter…)
Heute nicht ganz ein Dunkeltag, aber fast. Rede- und Schreibblock. Depressive Stimmung. Anfangsphasen von Angstzuständen, den Götter sei Dank in den Griff bekommen. Die ewige verpaßte Chance.
Schweigen mithin. Ein bißchen Web- und Graphikbastelei ging noch (Buttons), aber nichts Verbales.
(weiter…)
Per E-Mail erreicht mich die Frage, welche Blogsoftware denn besonders zu empfehlen sei. Da sie mir nicht zum erstenmal gestellt wird, möchte ich sie hier kurz öffentlich beantworten. Andere alte Blog-Hasen wird meine Antwort kaum überraschen, aber es gibt eben auch noch Leute, die erst gerade mit dem Bloggen anfangen möchten.
(weiter…)
Die Frau ist so um die fünfzig und hat das spartanisch-sozialistische Alt-Israel als Kind noch mitbekommen. Sie erzählt (ohne viel Stolz, eher schon ein bißchen posttraumatisiert) von den Wanderungen in der judäischen Wüste, die sie in der Schule machen mußten. Und zwar jeweils für eine Woche.
(weiter…)
Als an musischen Dingen nur arg peripher interessierter Mensch bin ich selbst überrascht, wie sehr mich die Nachricht vom Tode Pina Bauschs getroffen hat. Zum Fachlichen verweise ich auf einen, sofern ich das beurteilen kann, gelungenen Artikel auf FAZ.net: „Ihr hätte der Nobelpreis für Tanz gebührt“. Klar, wem sonst?
(weiter…)
Das Problem hat sich schon herumgesprochen, hier meine 10 Pfennig zur Verbreitung des Workarounds, ich habe das irgendwo im Twitter andeutungsweise gelesen und halt ausprobiert, es geht:
Problem: Die Block-Funktion im Twitter zickt seit Tagen – die Geblockten bleiben noch ewig lange in der eigenen Follower-Liste und sie werden bei den „x followers“ rechts oben mitgezählt.
Lösung: Sich selbst temporär (!) auf „protected“ setzten, dann die Schurken/Nervbolzen entfernen, dann den „protected“-Status rückgängig machen. Weg sind sie.
(weiter…)
Die Bilder überlagern sich. Da haben wir zunächst einmal dieses bemerkenswerte Lied: Grândola, Vila Morena. Eine Hommage an eine braune Stadt mit alten Eichen, in der an jeder Ecke ein Freund steht.
Ein dementes rechtes Regime ist immerhin noch klug genug, es zu verbieten.
Zehn Jahre später hocken linke Offiziere in einer Nacht beieinander und warten darauf, daß das Lied in einem bestimmten katholischen Radiosender gespielt werden. Man riecht und sieht den Qualm.
(weiter…)
Gestern abend bin ich per Mail gefragt worden, ob ich auch bei Facebook und Xing vertreten sei und warum nicht? Also, bin ich in der Tat nicht, nämlich erstens aus den hier angedeuteten Gründen, zweitens weiß ich nicht, ob ich das als KB machen sollte oder als JW oder als beides. Kommt demnächst vielleicht…
Marco Reese hat einen längeren Artikel in der NPD-Zeitung Deutsche Stimme veröffentlicht, und zwar überraschenderweise einen über Erik von Kuehnelt-Leddihn. (Wird die DS jetzt auch schon pfäffisch?) Brodkorb nimmt dies zum Anlaß für einen längeren Artikel auf E.R. zu der Frage, wer sich bis jetzt wie von wem abgegrenzt habe und wer nicht. Zu Reese selbst daraus:
(weiter…)
Das mecklenburgische Sozi-Magazin Horizonte hat sich etwas sehr Hübsches einfallen. Susanne Bliemel schreibt über die plattdeutsche Kulturbewegung im Mecklenburg der 20er und 30er Jahre und über deren Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten. Und zwar schreibt Frau Bliemel auf platt: „Vadderland un Muddersprak – Plattdütsch un Nationalismus“. (E.R., mit Horizonte personell verbandelt, bringt’s auch.)
(weiter…)
Die Frage hatte wir heute vormittag im Twitter angerissen, nämlich @HWHuldra, @beingmenow und ich: Welche Musik kann man am besten zu geistiger Arbeit am PC hören? „Minimalmusik“ war konsensfähig, also zum Beispiel Yann Tiersen und Penguin Café Orchestra. Bei mir persönlich selbstverständlich noch das, was ich immer höre, also „Urban Folk“ und zivilisiertere, folkartige Popmusik. Viele werden sich wohl für verdaulichere, nicht zu trübsinnige Klassik entscheiden; ich selbst höre aber nur selten Klassik, das meiste ist mir zu fad, hört sich alles gleich an.
Robert Scholz von Endstation Rechts (E.R.) hat sich dankenswerteweise etwas genauer mit den wiederholten Klagen Dieter Steins von der Jungen Freiheit (JF) auseinandergesetzt, Microsoft übe „Zensur“ aus, weil die MS-Suchmaschine Bing die Site der JF nicht findet, wenn man nach „Junge Freiheit“ sucht. Man hat bei Microsofts deutscher PR-Agentur nachgefragt:
(weiter…)
In der aktuellen Druckausgabe der Jungen Freiheit sind zwei Artikel dem Themenkomplex „Freiheit des Internet“ gewidmet, nämlich der Leitartikel von Dieter Stein auf Seite 1 und auf Seite 13 ein nicht online greifbarer Artikel von Thorsten Hinz mit dem Titel „Das Netz wird enger“.
(weiter…)
Bilde ich mir das ein, oder hat es im Twitter wirklich überdurchschnittlich viele Österreicher? Mir kommt das irgendwie so vor. Kann aber auch eine perspektivische Verzerrung sein, insofern ich im Web immer schon überdurchschnittlich gut mit Ösis klargekommen bin, und im Twitter bastelt sich halt jeder seinen Wahrnehmungshorizont selbst.
Ob im Kopfe etwas Grütze
Und im Herzen Licht und Hitze,
Das, ja, das tut was dazu.
(weiter…)