|
von Harki
|
Mittwoch, 27. August 2008, 22:48
|
In einem liebenswerten Weblog, dessen Betreiber höchstwahrscheinlich sauer wäre, wenn ich ihn hier erwähnte, wurde heute abend die Frage gestellt, warum denn heute in Deutschland so wenig gesungen werde – warum die Leute halt nicht mehr vor sich hin singen.
Wenn ich Vinneuil ein bißchen ärgern wollte, könnte ich mich jetzt auf die Suche nach dem Lied „Die alten Lieder“ von Franz-Josef Degenhardt
machen, in dem versucht wird, die Frage zu beantworten.
(weiter…)
|
von Harki
|
Mittwoch, 27. August 2008, 19:42
|
Die Heise-Meldung von heute mittag paßt ganz gut zu einem Fontblog-Thread von vorgestern, in dem ich auch was gesagt hatte („Datenhygiene beginnt vor der eigenen Tür“), sie sei daher hier erwähnt: Gemäß einer Studie googeln 70 % der Internetnutzer nach sich selbst, 63 % nach ihren Mitmenschen und 19 % nach ihren Arbeitskollegen.
(weiter…)
|
von Harki
|
Mittwoch, 27. August 2008, 17:35
|
Der fünfte Band von Hans-Ulrich Wehlers „Deutscher Gesellschaftsgeschichte“ wird recht massiv beworben, nämlich mit einer griffigen These („Die Nazis haben die Deutschen fit für das Wirtschaftswunder gemacht.“) und einem dazu aufgebauten faz.net-Lesesaal. Eine Rezension des Werkes findet sich in der Welt. Tenor, so etwa: Klug, aber langweilig.
|
von Harki
|
Mittwoch, 27. August 2008, 16:42
|
Nun, schauen wir mal kurz über die einschlägigen Sites… Und was sehen wir? Zur fetten Nachmittagsruhe das Erwarte.
Zunächst einmal fuderweise süßlichen Kitsch von der abscheulichsten Sorte. (Ich bin mit dem Wort „Kitsch“ wirklich vorsichtig, aber die Romanen lassen einem da einfach keine andere Wahl.) Immer wieder sehr schlechte jpgs mit Artefakten, wieder und wieder und bis zum Erbrechen das lauernde Aasgeiergesicht Ratzingers.
(weiter…)
|
von Harki
|
Mittwoch, 27. August 2008, 14:25
|
Einen nur abschnittsweise etwas penetrnaten, meistenteils aber witzigen und unterrichteten geschichtspolitischen Artikel liefert uns heute die TAZ. Geht um die nicht richtig verlinkbare Ausstellung „Rom und die Barbaren“ in der „Bundeskunsthalle Bonn“. Sehr zu danken ist dem Verfasser unter anderem dafür, den unbeholfen nicht-didaktischen und natürlich doch wieder erzdidaktischen Anspruch der Macher aufgespießt zu haben:
(weiter…)
|
von Harki
|
Dienstag, 26. August 2008, 21:31
|
Ich glaube, ich hatte das auf k2 schon mal gebracht, macht aber ja auch nichts, das Zitat von Herbert Rosendorfer (Deutsche Geschichte: ein Versuch, Band 2) über Friedrich II. von Hohenstaufen ist so hübsch, daß ich es hier auch haben möchte.
Man muß die Friedrich-Schwärmerei der George-Schwuppen und anderer nicht mitmachen und kann das auch nicht, wenn man brav Engels gelesen hat, aber der Faszination dieses Mannes kann man sich dennoch schwer entziehen.
(weiter…)
|
von Harki
|
Dienstag, 26. August 2008, 14:08
|
… die ich hier vor allem um ihres Verfassers Willen notiere: Sie stammt von dem von mir sehr geschätzten Adam Krzeminsi, ward auf Welt Online veröffentlicht, ist riesen- bis elend lang und ist sicher für alle, die sich für das deutsch-polnische Verhältnis interessieren sehr interessant: „Als die Danziger sich um Oskar Matzerath scharten“.
(weiter…)
|
von Harki
|
Dienstag, 26. August 2008, 13:12 Zuletzt geändert: Mittwoch, 27. August 2008, 15:22
|
Gleich auf zweien unserer Lieblingsseiten gibt es heuer etwas besonders interessantes Neues, das wir hiermit gerne weitertratschen.
Erstens: Götz Kubitschek vom Institut für Staatspolitik erklärt, warum er in seinem Blog kaum noch etwas erklärt, und kündigt die 3. „Konservativ-Subversive Aktion“ für einen Zeitpunkt noch vor dem 4. September sowie das Ende des Staatspolitik-Blogs nach dem 7. September an.
(weiter…)
|
von Harki
|
Montag, 25. August 2008, 23:19
|
Seit einiger Zeit entwickelt sich bei mir eine ausgesprochene Schwäche für das Werk des amerikanischen Porträtmalers John Singer Sargent (1856-1925) – ganz wunderbare Frauenporträts aus der englischen und amerikanischen Oberschicht. Alles ein bißchen glamourös, sehr mondän, sehr souverän und lässig – überhaupt nichts Langweiliges, Pfäffisches, Biederes, Rührseliges oder Verkniffenes. Finde ich herrlich, Kunst, wie sie sein soll.
Das Porträt der Lady Agnew of Lochnaugh ist in jeder Beziehung hinreißend, ich verwende das gleich nochmal als Beitragsbildchen – Singer selbst sah zwar nicht schlecht aus, aber doch nicht gut genug, um hier als Beitragsbild durchzugehen.
(weiter…)
|
von Harki
|
Samstag, 23. August 2008, 14:52 Zuletzt geändert: Mittwoch, 27. August 2008, 22:45
|
Der Wein ist angekommen!
Und Mathias Brodkorb von Endstation Rechts hat sich nicht lumpen lassen, ich bin für meinen geringen und wie üblich etwas groupie-haften Anteil an der T-Shirt-Aktion von E.R. überreich belohnt worden. Statt der versprochenen einen Flasche Rotwein ist hier vorhin ein Paket mit gleich drei Flaschen angekommen. Danke!
Es handelt sich um folgende Gewächse:
(weiter…)
|
von Harki
|
Montag, 25. August 2008, 15:31
|
Gna, es ist weiterhin Urlaubs- und Saure-Gurken-Zeit :kopfschmerz:. Beides sei mir Anlaß, hier eine Liste meiner liebsten Web-Blogs-Hilfsmittel zu publizieren.
Et voilà:
(weiter…)
|
von Harki
|
Sonntag, 24. August 2008, 22:51
|
Peter Hammer (Köln) hat sich die Mühe gemacht, die 1969 in dem Gedichtband (!) „Lob des Schattens“ erschienenen „Fragmente eines apokryphen Evangeliums“ von Jorge Luis Borges auf den Scanner zu packen und in seinem Blogue zu publicieren. Mag ich schon seit langer Zeit sehr; manche sind ein bißchen banal, aber so ist das eben fast immer mit aphoristischer Schreibe.
(weiter…)
|
von Harki
|
Donnerstag, 21. August 2008, 20:37
|
Zufällig habe ich auf der Seite des „Instituts für Staatspolitik“ eine kryptische Botschaft entdeckt. Dort findet sich im linken Frame (und im rechten auch) oben als weißer Text auf weißem Grund folgendes:
i dont know which way, which way to turn, i got a ticket to use
Soll man das als Eingeständnis, als stummen Hilfeschrei gar verstehen? 
|
von Harki
|
Samstag, 23. August 2008, 23:39
|
Gestern abend hatte ich angedeutet, daß die nun schon zwei Monate andauernde und wirklich ziemlich scheußliche, wellenartig verlaufende Kummerphase zumindest den einen Vorzug habe, daß man in solchen Tiefs erkenne, auf wen man zählen und wem man vertrauen könne.
Ich möchte das kurz ausführen.
(weiter…)
|
von Harki
|
Samstag, 23. August 2008, 21:33
|
Wenn die FAZ „Hü!“ sagt, und der Perlentaucher sagt etwas dazu, dann sagt er mit Sicherheit „Hott!“. Und so wirft sich nun Thekla Dannenberg vom PT für Henryk M. Broder ins Zeug, nachdem der – Amyklai hat berichtet – von Patrick Bahners in der FAZ angegriffen worden war.
Sicher zu Recht weist die Autorin daraufhin, daß es (in diesem Falle einmal, Amyklai) Broder sei, der verklagt von Evelyn Hecht-Galinski worden sei und nicht umgekehrt.
(weiter…)