Chanukka

chanukka

Heute (17. Dezember) ist der erste Tag des achttägigen jüdischen Lichterfestes, also der erste Tag von Chanukka. Wie immer bei jüdischen Feiertagen ist das Datum ein bißchen verwirrend: Diese Feiertage fangen immer schon bei Sonnenuntergang des Vorabends an – wie eben jeder jüdische Tag bei Sonnenuntergang des Vorabends beginnt und bei Sonnenuntergang endet. Dieser kleine Artikel wäre also eigentlich besser gestern abend erschienen – nach jüdischer Rechnung ist jetzt (22:30) schon der zweite Tag Chanukka.

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„Die Leute vom Damme“ 1 – Engelbosteler Damm Nr. 45

Brawand - Leute - 1

Es stimmte also:

[Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Häuser am Engelbosteler Damm umnumeriert worden, so daß das Gebäude Nummer 119 jetzt die Nummer 45 hat. In dem nach der Brandnacht im Jahre 1945 wieder bewohnbar gemachten Haus existiert im Erdgeschoß noch das Zweiradgeschäft Fleischmann, von dem Sohn weitergeführt, und in den Räumen der früheren Bäckerei Seelemeier ist eine Gastwirtschaft eingerichtet worden]

S. 24

Brawand hat in dem Haus gewohnt, in dem auch heute noch mein Fahrradhändler Fleischmann sitzt. In Nr. 47 rechts daneben sitzt dann heute mein Zahnarzt. Aus beiden Häusern guckt man nach hinten auf den Schulhof der Lutherschule, auf der ich Anno 87 mein Abi gemacht habe.

Heimat! :-)

Was bei Tumblr fehlt

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Daß ich das „Soziale Netzwerk“ Tumblr mehr mag als alle anderen Sozialen Netzwerke, habe ich zu verschiedenen Gelegenheiten schon zur Kenntnis der interessierten Öffentlichkeit gegeben. Es sei hier zusammengefaßt. Mir gefallen unter anderem:
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Ganze Männer

Honoré Daumier: Don Quijote - ca. 1868

Hier möchte ich zwei Zitate hintereinander stellen, die hintereinander zu stellen manchen überraschen mag, die mir aber erstaunlich gut zusammenzupassen scheinen – Hervorhebungen in halbfett jeweils von mir. Das erste stammt aus Albrecht Müllers vor einem Jahr erschienenen Buch „Brandt aktuell“, und zwar handelt es sich um die bewegenden letzten Absätze des Werkes, ich hatte sie hier schon einmal zitiert:

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Bürgerliche Tapferkeitsmedaille – ein Vorschlag

Sonnenblume_Schwarz-Rot-Gold

Die tapfere deutschtürkische Studentin, die in Offenbach totgeschlagen worden ist, hätte eine respektablere Auszeichnung verdient als das elende Bundesverdienstkreuz. Daß ich den Fall Tugce A. nur anhand dessen zu beurteilen vermag, was in den Medien zu lesen ist, brauche ich kaum zu betonen – wir alle müssen aber zumindest bis auf weiteres davon ausgehen, daß sie eine junge Frau war, die ihren uneigennützigen Mut mit dem Leben bezahlt hat. Jeder mag sich fragen, ob er selbst diesen Mut gehabt hätte.

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Kate

kate

Seit einer Zeit bin ich recht angetan von dem Texteditor Kate (Website). Seit ich mir vor Jahren schon die Verwendung von geklauter Windows-Software weitestmöglich abgewöhnt habe, hatte ich mich unter Windows als Ersatz für das zuvor jahrelang benutzte, kommerzielle UltraEdit mit dem kostenlosen PSPad beholfen. Das ist jedoch ein Einzelkämpferprojekt, mit dem ich aus irgendwelchen Gründen nie ganz warm geworden bin – zumal es eben nicht nur keine Open Source, sondern nur mehr Freeware ist und eben auch nur unter Windows läuft.

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Stalins Ukraine

ukraine_wappen

Viel ist dieser Tage von der Souveränität der Ukraine und von der Verletzung dieser Souveränität durch Rußland die Rede – am allermeisten und wieder und wieder in der FAZ, aber auch in vielen anderen rußlandfeindlichen Mainstream-Medien. Auch wenn dem nicht per se zu widersprechen sein sollte, scheint doch ein Blick in die Geschichte angezeigt, um sich klarzumachen, daß die Souveränität und die territoriale Ausgestaltung dieser Souveränität direkte Ergebnisse der bolschewistischen Nationalitätenpolitik in den Jahren nach der Oktoberrevolution sind.

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Mein 9. November 1989

Mauerfall_89

Im November 1989 war ich im zweiten Semester und demgemäß mit dem noch eifrigen Studieren befaßt – noch eifriger hingegen mit Partyfeiern, Diskogehen und irgendwelchen Weibergeschichten. Meine Erinnerungen an den 9. November und die Tage danach sind daher vage und unpräzis.

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Geknipst XI – März bis Oktober 2014

Berggarten

So, um den Neu- oder Wiederstart dieses Blog um Gottes Willen nicht allzu spannend, interessant und nervenaufreibend zu gestalten, hier etwas aus der Serie „Geknipst“. Es hannövert mithin mal wieder. Diesmal sogar mit Kurfürstin Sophie und Selfies des Bloggers. Und mit Nebel und Gold-Ärschen.

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Amyklai sendet wieder

Amyklai funkt wieder

Dieses Blog beendet seine nun halbjährige Denkpause und nimmt den Sendebetrieb wieder auf. Lange Erklärungen möchte ich Ihnen und mir ersparen: Im wesentlichen hat mir die technische Bastelei an der Blogs-Software gefehlt, und ich wollte auch wieder eine präsentable Web-Visitenkarte unter meinem Klarnamen haben. Und meine Knipsereien wollte ich dann doch lieber unter meinem Tageslicht-Namen veröffentlichen.

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Raus

Raus

PDF

Daß das am 70. Geburtstag Gerhard Schröders abgeschickt wurde, ist Zufall – aber es paßt. :-D

Über meine Gründe habe ich schon genug gesagt. Nur eines noch: Jedesmal wenn ich das Gesicht von Andrea Nahles gesehen habe, bin ich mir in meiner Entscheidung sicherer geworden.