In den letzten Wochen bin ich ein großer Fan des sozialen Netzwerks Blip geworden. Für die, die’s noch nicht kennen: ist wie Twitter für Musik. Man fungiert als DJ, d.h. man spielt Lieder aus einer riesengroßen, unter anderem (!) von Youtube gespeisten Datenbank. Man subskribiert sich auf andere DJs, wie man eben im Twitter Leuten folgt.
Man hat also (wie bei Twitter) Leute, die einem folgen (=einen hören), und Leute, denen man folgt (=deren Lieder man hört).
Ferner gibt es ein System von weitergebbaren Lobe-Punkten, sogenannten „Props“ – mit diesen kann man anderen DJs zu verstehen geben, daß man ein Lied auch mag.
Zu den Liedern kann man (wiederum ähnlich wie im Twitter) kurze Textnachrichten absetzen. Das Ganze ist sowohl mit Twitter als auch mit last.fm verknüpfbar: Blip-Updates erscheinen dann auch bei Twitter (sinnvollerweise wählt man auch den gleichen Nick, wenn es geht) und werden (meistens, es klappt nicht immer) in die eigene last.fm-Liste eingespeist.
Wenn man da den richtigen Leuten folgt, ist es sozusagen wie ein Radiosender, der fast immer pläsierende Musik spielt. :) Und ich habe da echt schon viele schöne Hinweise auf Sachen bekommen, die ich noch nicht kannte, namentlich von @giesebrecht (fast exakt der gleiche Musikgeschmack!) und @beingmenow.
Leider geht es soweit ich weiß nicht, immer die neuesten Lieder „seiner“ DJs zu spielen – die Spielliste läuft immer in die Vergangenheit zurück. (Ich wäre für einen Hinweis dankbar, wenn das eben doch geht…)
Das ganze ist eine ziemlich fette Anwendung, die auf meinem Rechner im Firefox manchmal nicht rund läuft und den FF lahm macht. Ich behelfe mich ganz gut damit, Blip immer in einem anderen Browser (nämlich in Chrome) laufen zu lassen. (Hierzu kann übrigens das FF-Plugin PlayLink hilfreich sein, ist aber natürlich nicht nötig… Nochmals Dank für den Tip, @BC_R)
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MySQLDumper
Für micht stellt blip.fm eine wesentlich persönlichere Verbindung zu friends und followers dar als twitter.com an sich.
Wärend man bei twitter.com auf wohldurchdachte und gezielt verbreitete tweets zur Beurteilung angewiesen ist. zeigt sich hier der Mensch, wie er wirklich ist. Musik verstellt sich nicht und ist immer echt.
Durch blip.fm durfte ich so manchen twitter-Freund persönlicher kennenlernen, als twitter.com mir das je ermöglicht hätte.
Ich bin ein Fan!!!
Ja, auch das, sicher. Also, ich mache wirklich seit 4 Jahren bei last-fm mit, zunächst in Kombination mit Foren, also den Signaturen dort. (Demnächst habe ich da meinen 50.000sten Song gespielt :) ) Aber Blip ist eben dialogischer, man kann direkt auf andere Leute angehen, und bekommt eben Hinweise, was andere hören und mögen. Wirklich es ist nett. :)