Qualitätsjournalismus kann man auch studieren, zumindest bei den Ösis, nämlich zum Master, zum Beispiel hier. (Gestern kursierte ein weiteres Beispiel durch den Twitter, es war auch aus Österreich.) Man stelle sich einmal folgende Studiengänge vor: Qualitätsmedizin, Qualitätsjura, Qualitätssoziologie. Denen muß die Angst, und sei es nur die, nicht für voll genommen zu werden, wirklich arg im Nacken sitzen.
Podcast zum Beginn des Sommerlochs 2009
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Hm, das sieht fast so auch, als wäre das eine Art MBA für Journalisten … Verkaufen und Verwalten halt. Schon witzig, was sich die Leute so einfallen lassen; vielleicht gibt’s demnächst noch einen Qualitäts-Qualitätskontrollingenieur
Hark wird sicher das österreichische Binnen-I bemerkt haben
Von einem „Master Piece“ als Abschlußarbeit habe ich (an der Uni) auch noch nie gehört – das hat ja schon fast das Niveau von „heavy on the wire“.
Na ja, für die Kleinigkeit von knapp 12000 Eurönchen muss man halt was bieten. Binnen-I-s in Fülle kosten ja nix extra. Ausbilder mit hinreichenden Deutschkenntnissen vermutlich schon.
Ich kann euch aber versichern, dass Ösistan nicht ausschließlich von akademisch gebildeten funktionalen Analphabeten bevölkert ist.
Es war auch wirklich keine piefkesche Besserwisserei. :-) frei_sein ist selbst ein halbes Ösi-Gezücht, und wir hatten uns schon öfter (früher in meinem Forum) darüber gewundert, daß das Binnen-I in Österreich viel häufiger verwendet wird als in Deutschland.
Und allgemeiner über die rätselhafte Tatsache, daß gerade die manierlichen und kultivierten Österreicher einige neudeutsche Scheußlichkeiten mit größerem Eifer zu betreiben scheinen als die stoffeligen Deutschen selbst…
Ich denke, das kommt auch daher, daß Österreich strukturell ein konservativeres Land ist als Deutschland und deswegen auch die „Gegenseite“ ihre pet peeves und symbolischen Territoriumsgewinne mit einem gesteigerten Fanatismus und Sendungsbewußtsein kultiviert.