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tagMan macht sich vermutlich kaum eine Vorstellung, wieviel Zeit und Überlegungen ich bei diesem Blog schon in die Abgrenzung von Kategorien und Schlagwörtern investiert habe… Man kann bei WordPress beides ineinander konvertieren, ein Schlagwort kann also zu einer Kategorie aufgewertet werden und umgekehrt.

Ich möchte nun einerseits durch die Schlagwortwolke nicht wie ein monothematischer Quartalsirrer wirken, der sich nur für seine ein, zwei Quengelthemen interessiert. Es soll also nicht so sein, daß die Schlagwortwolke von ein oder zwei Themen dominiert wird. Andererseits soll der Kategorienbaum aber auch nicht zu unübersichtlich aussehen und zu verzweigt werden…

Ich hab nun erstmal die Nase voll von diesen Überlegungen, zumal beides auch nicht sooo häufig geklickt wird und erfahrungsgemäß den Blogger erheblich mehr interessiert als seine Leser – es ist ja im Grunde einer der zahlreichen Lösungsversuche des unlösbaren Problems „Wie interessiere ich meine Leser für alten Content, der eben keinen mehr interessiert?“

Also mache ich das nun ganz schematisch so: Wenn ein Schlagwort mehr als 50mal vergeben wurde, wird es zu einer Kategorie gemacht. Ausnahme: Schlagwörter zu Themenkomplexen, die ich irgendwie als abgefrühstückt betrachte, z.B. „Katholizismus“ und „FAZ-Titelseite“ – die lasse ich mit einem technischen Kniff aus der Schlagwortwolke verschwinden.

Übrigens 1: Relativ nervig finde ich in Blogs immer möchtegern-originelle Phantasie-Kategorisierungen („cantare“, „credo“, „cogito“ und ähnlichen Scheiß).

Übrigens 2: Gewogeneren Lesern dieses Blogs wird vielleicht auffallen, daß einige Schlagworte (und mit ihnen die zugehörigen Einträge), die ein paar Tage verschwunden waren, wieder da sind. Stimmt. Dazu vielleicht später mehr.

Bildquelle: dev null, CC

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