Religion
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Kurzer Gruß zurück in die Forenvergangenheit

k2Der PT hat in der NZZ was gefunden:

Eine Meldung informiert uns, dass die Yale University Press kurz vor Druck aus Jytte Klausens Buch über den Karikaturenstreit 2005, „The cartoons that shook the world“, alle Mohammed-Darstellungen und natürlich auch die Karikaturen selbst entfernt hat.

Arschlöcher. Feiglinge.

2 Kommentare

  1. frei_sein

    Yale und Harvard sind bevorzugte Empfänger saudischer Geldspenden, da kann man schon mal Zugeständnisse machen. Im Jahr 2002 hat der jetzige saudische König und damalige Kronprinz, 400 Millionen USD an Yale gespendet, auch sonst gehen immer mal Millionenbeträge ein. Man muß keinen direkten Zusammenhang mit dem aktuellen „Fall“ konstruieren, kann aber davon ausgehen, daß es die Überlegungen und Entscheidungen der Betreffenden zumindest mittelbar beeinflußt.

  2. Dazu nun heute Chervel vom Perlentaucher: „Das Gift der Selbstzensur“. (Ohne Erwähnung der von fs namhaft gemachten möglichen finanziellen Implikationen.)

    Warum die Zeitungen selbst nicht wirklich in der Lage sind, dieses Versagen der westlichen Öffentlichkeit zu thematisieren, benennt ausgerechnet die Yale Universität in einer offiziellen Stellungnahme zur Kritik an ihrem Publikationsverhalten: „Es ist festzuhalten, dass die New York Times, die Washington Post und der Boston Globe so wie sämtliche großen britischen Zeitungen zur Zeit des ursprünglichen Karikaturenstreits 2005 und 2006 auf einen Abdruck der Karikaturen verzichteten.“ Gleiches gilt mit Ausnahme der Welt weitgehend auch für die deutschen Zeitungen (mehr hier).

    Und darum darf dieses Thema nicht Thema werden. Die Zeitungen könnten sich gar nicht richtig mit der Geschichte um die Yale University Press auseinandersetzen, weil sie stets dazu sagen müssten, dass sie sich selbst genauso verhalten haben. Da verzichtet man doch lieber. Und das Gift der Selbstzensur sickert immer tiefer.

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:-) :-( ;-) :-D :übel: mehr »

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