Friendly Fire

ffEiner Wikipedia-Liste entnehme ich, daß die Abkürzung FF für eine ganze Menge mehr noch, als mir ohnedies klar war, stehen kann – unter anderem auch für „Friendly Fire“. Nun, so empfinde ich das heute auch mal wieder. Immer die gleichen Namen, die man schon dutzende Male gehört hat und die einen so etwas von gar nicht interessieren…

Als Stars der Szene dann Reklametexter aus Berlin, Werbe-Hanseln aus Wiesbaden und Fernsehansagerinnen aussem Osten – ferner eine Schar von Coachies und „Social Media“-Leute, die sich gegenseitig ihrer eminenten Wichtigkeit versichern. Na toll, Spezialisten für Online-Publicity sind sie – sie kennen sich allesamt untereinander. Pfff, ein paarhundert bis ein paartausend Leute, vielleicht…

Nun, ich bin im Moment einfach ein wenig genervt davon, nicht nur von der Twitterei, sondern auch und wieder einmal von der Selbstreferenzialität und dem Größenwahnsinn des Online-Klüngels im allgemeinen. Wer das alles nicht gar zu ernstnimmt, macht jedenfalls keinen ganz großen Fehler.

Carta und der Freitag fliegen bei mir vom RSS-Schirm, es lohnt sich einfach nicht, „Alpha-Blogs“ hab ich eh noch nie gelesen. Selbstbeweihräucherungen wie diese muß man sich jedenfalls nicht antun. „Eindämmung der Piratenpartei von oben“, man faßt es nicht.

Kurzum: tiefe Skepsis, einmal mehr.

Nun ja, man macht halt trotzdem weiter mit und pendelt zwischen Begeisterung und der nämlichen Skepsis, oder besser, man ist gleichzeitig begeistert und skeptisch. Die Trennung der Twitteraccount empfinde ich unterm Strich als wohltuend, ich werde es erstmal dabei belassen.

Bildquelle: RubyJi, CC

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