Jeden Tag ein Lacher, wie schön. Und immer so unvorhergesehen… Fast in jeder Feuilletons-Umschau des Perlentauchers entweder ein Diss gegen die tumbem Print-Journalisten, die die schöne neue Welt einfach nicht verstehen wollen oder können (heute gegen Klaus Staeck) oder ein Knicks vor den Netzaff(in)en. (Ich gehöre zu letzteren.) Meistens beides. Nur: wen zitiert und referiert der Perlentaucher?
Richtig, zu 90 % den Print. Darauf gründet sich seine Existenz. Daher lese auch ich ihn. Wenn er mir erzählen würde, was „in den Blogs“ steht, brauchte ich ihn nicht zu lesen, das interessiert mich nicht.
Also: Eine kleine Dosis von etwas, die zumindest entfernt mit Demut verwandt wäre, oder auch nur ein wenig Selbsterkenntnis könnten gelegentlich nicht schaden.

