Geweckt werden wir von den Acht-Uhr-Nachrichten vom Deutschlandradio, und zwar mit dem widerlichen, kriecherischen und unjournalistischen Satzanfang: „Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel…“ Uah, schnell die Aus-Taste drücken! Dem deutschen Korporatismus kann anscheinend nichts etwas anhaben.
Ansonsten bin ich weiterhin der Meinung, daß man diesen dämlichen 3. Oktober als Feiertag abschaffen sollte. Das hier als Gedenktag (ohne Gedenken kommt das superdeutsche Herz ja eh nicht aus), den 17. Juni als Feiertag. Natürlich beide frei.
Wie ich den 9. November vor 20 Jahre erlebt habe, weiß ich nicht mehr, ich war altersstufengemäß damit befaßt, unglücklich verliebt zu sein, siehe den Artikel von vor zwei Jahren.
Jedenfalls hatte ich was anderes im Kopf. Heute auch. Zwanzig Jahre, meine Güte, die Hälfte des Lebens.
Die Briefmarke ist ausser DDR von 1963, gefunden hat sie in der Wikipedia @SALIKUS_Halle.
Schon in den 90ern…
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MySQLDumper
Eine weitere deutsche Eigenheit ist es, wenn in den „Vorzeige“-ZDF-Abendnachrichten der Tod eines Fußballers zur gewaltigen Staatsaffäre aufgebauscht und seiner Frau – von einer dümmlichen Betroffenheitssülze begleitet – für eine ungeschnittene Presseerklärung Zeit eingeräumt wird und daraufhin irgendein Heinz vom Hinterhofs-FC das Interview des Tages liefern darf.
Merkels Staatsbesuch in Paris und die Verurteilung des irren Rußlanddeutschen kamen natürlich nur unter „Ferner liefen“
Sicherlich ist das ein locus communis in diesem Blog, aber eine solche Anbiederung an „die Zielgruppe“ (die garantiert nicht ZDF schaut) verbunden mit einer Vulgarisierung von Pseudo-trauer, wäre westlich des Rheins nicht möglich.
Serenus
(gibt es eigentlich noch einen ernsthaften Grund gegen anti-deutsche Demos?)
@ Serenus
Nimm deine Bleistiftbeine in die Hand und geh rüber. Auf neu- und postdeutsche Girly Boys wie dich sind die Franzosen bestimmt ganz versessen.