Da hätten wir zunächst einmal das eine, das sie in die Ferne trägt. Sicher, Dylan hat den alten Folksong umgegendert – herausgekommen ist eines der rührendsten Liebeslieder, die ich kenne. Und ich kenne es schon ziemlich lange.
Oh, but if I had the stars from the darkest night
And the diamonds from the deepest ocean,
I‘d forsake them all for your sweet kiss,
For that’s all I‘m wishin‘ to be ownin‘.[...]
So take heed, take heed of the western wind,
Take heed of the stormy weather.
And yes, there’s something you can send back to me,
Spanish boots of Spanish leather.
Ja, Stiefel sind toll! (Wenn man sie tragen kann.)
Und dann das andere, das gewaltige, das kommen wird. Ich mag hier (keineswegs aber immer) diese altestamentliche Siegesgewißheit des Schwächeren. (Aber was heißt schon: des Schwächeren? Es siegt letztlich immer der Klügere, der Gerissenere, der Zivilisiertere und Liberalere.)
Then they‘ll raise their hands,
Sayin‘ we‘ll meet all your demands,
But we‘ll shout from the bow your days are numbered.
And like Pharaoh’s tribe,
They‘ll be drownded in the tide,
And like Goliath, they‘ll be conquered.
Bildquelle: Vilseskogen, CC


Harki,
Kann es mir nicht verkeifen auf folgendes zu verlinken: http://www.youtube.com/watch?v=FTgqnXae2LQ
Wie die Zeiten sich verändern … the times they are a-changin‘
Nun ja, die ersten Mußmaßungen, daß der Dylan nun senil wird, habe ich so mit Anfang zwanzig gehört, und das ist nun wiederum schon zwanzig Jahre her… (Das war, glaube ich, als er nicht nur christlich geworden war, sondern auch noch irgendwas für Reagan gemacht hat.)
Unterm Strich ist mir Cohen erheblich sympathischer. (Der übrigens vor ein paar Tagen 75 geworden ist.)