Der Wege sind zwei. Der des Mannes
Aus Eisen und Stolz, der reitet,
Fest in seinem Glauben, durch den fragwürdigen Wald
Der Welt, zwischen dem Spott und dem reglosen
Tanz des Teufels und des Todes,
Und der andere, der kurze, der meine. In welch
Verwischter Nacht oder altem Morgen entdeckten
Meine Augen die phantastische Epopöe,
Den dauerhaften Traum Dürers,
Den Helden und das Geschmeiß seiner Schatten,
Die mich suchen, mich belauern und mich treffen?
Mich, nicht den Palladin, ermahnt der erloschene
Alte, gekrönt von gekrümmten
Schlangen. Die unentwegte Wasseruhr
Mißt meine Zeit, nicht seine ewige jetzt.
Ich werde die Asche sein und der Nebel;
Ich, der später aufbrach, werde mein sterbliches Ziel
Erreicht haben; du, der du nicht bist,
Du, Ritter des redlichen Schwertes
Und des strengen Waldes, wirst deinen Schritt
Fortsetzen solange die Menschen dauern,
Unerschütterlich, imaginär, ewig.

Jorge Luis Borges

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