Ein irgendwie bemerkenswert verblasener, gleichzeitig aggressiver und inhaltsleerer Kommentar von Christoph Bertram auf Zeit-Online zur Georgien-Krise. Einerseits beschimpft er – ja wen beschimpft er? Er beschimpft eigentlich alle anderen in der Überschrift und dann noch mehrmals im Text als „Als-ob-Strategen“, hat dann aber auch nicht mehr zu bieten als ziemlich unpräzise Rußlandversteherei und das unterschwellige Bedienen des Antiamerikanismus der Zeit-Klientel.
wird aber zu keiner Aufweichung Moskauer Machtpolitik an der Peripherie Russlands beitragen.
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Das erfordert Respekt für die Interessen Russlands
Primär handelt es sich bei den fraglichen Staaten im Kaukausus, im Baltikum und bei der Ukraine wohl kaum um die Peripherie Rußlands, sondern um unabhängige demokratische Staaten. Hier werden purer Defätismus, Feigheit und Russophilie als nüchterne Interessenpolitik verkauft.
Der Rest des Textes ist trivial. Er stellt fest, daß die Europäer nicht „zerstritten“ sein dürften, wenn sie Rußland beeinflussen wollten, Donnerwetter. Man darf hoffen, daß hier nicht die Einheit der Abwiegler gefordert wird.

