„Spätschicht“, WDR, 2007, Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär)
Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines
War rundherum sehr in Ordnung, auch wenn vielleicht etwas zu viel geschrien wurde und der Gestapist von „der Inneren“ zumindest anfangs ein bißchen sehr kraß präsentiert wurde. Aber zum Schluß verträgt man sich ja doch sehr hübsch.
Das einzige, was mich gestört hat, war, daß nun offensichtlich in allen Tatorten im Sinne der Obrigkeit auf Deibel komm raus Kinder gekriegt werden müssen – wenn nicht von den Kommissaren selbst, dann zumindest von deren Kindern. Und alle sind dabei wirklich ganz scheußlich verantwortungsvoll. Brav.
Hübsch dieser Satz des Gestapisten: „Schön, daß sie so loyal sind. Aber Loyalität ist das Problem, mit dem wir am meisten zu kämpfen haben.“
Das Gesicht von Britta Samland (Christina Große) – toll!
Erfreulich auch, daß Franziska (Tessa Mittelstaedt) diesmal einen größeren Auftritt hatte als sonst – eine der sympathischsten „Dritten“ im Tatort.

