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Adieu, Echofon! (ergänzt)

Der Abschied von dem Firefox-Plugin Echofon (ehedem Twitterfox) sei mir einen eigenen Blogeintrag wert. Ich habe diesen Twitterklienten buchstäblich vom ersten Tag meiner Twitterei im Februar 2009 bis heute nachmittag verwendet.

Echofon hat mir gute Dienste geleistet, und ich hatte viel Freude damit. Es war und ist praktisch, durchdacht, schnell, schlank, knuffig und schön. Auch ist es wie geschaffen, mehrere Twitter-Konten einfach unter Kontrolle zu halten.

Mit einigen kleineren Schwächen konnte und kann man gut leben. Deren wesentlichste ist die Tatsache, daß es einem unter Echofon recht leicht passieren kann, als Direktnachrichten gedachte Tweets ins Web hinauszupusten – nämlich dann, wenn man vergißt, auf „Reply“ zu klicken und einfach antwortet, was dann aber eben nicht als Antwort, sondern als Tweet verstanden wird, weil das einleitenden „d “ fehlt. Man sollte denken, daß sich das einfach abstellen ließe, indem das Absenden verunmöglich würde, wenn das d fehlt und der DM-Reiter aktiv ist, aber das ist bis heute nicht geschehen.

Wie gesagt, damit kann man leben, auch damit, daß unter Linux immer einige Sachen nicht richtig funktioniert haben – zum Beispiel einige Schnelltasten nicht. Ein bißchen Murks gehört nun einmal zur Twitterei dazu, könnte man sagen.

Womit man sich aber nicht abfinden kann, ist, daß es seit Monaten unter Linux gar nicht mehr funktioniert.

Echofon wurde vor wohl einem guten Jahr von einem Mac-nahen Unternehmen übernommen. Und irgendwann ging’s dann nicht mehr unter Linux. Die haben anscheinend kein Interesse an einem plattformübergreifend funktionierenden Plugin. Sie kümmern sich um ihren Mac-Scheiß und um Windows so mit, nicht aber um Linux. Trotzt mehrerer neuer Unterversionen in letzter Zeit hat sich nichts daran geändert, daß Echofon unter Linux den Dienst gänzlich versagt. Und richten kann’s niemand, weil es keine Opensource ist.

Wo kommen wir da hin?! Firefox ist Opensource und Firefox ist plattformübergreifend. Und wer da aus der Reihe tanzt, gehört bestraft oder zumindest boykottiert.

Netvibes

Tagsüber unter Windows brauche ich auch eigentlich keinen eigenen Twitterklienten. Ich habe eh immer zwei Browser an (den Fox und Chrome) und mache auch nicht mehr so viel im Twitter wie früher. Und außerdem gibt es auch noch netvibes.com, um alles auf einen Blick unter Kontrolle zu haben.

Gwibber

Und abends unter Linux habe ich Gwibber, das mir seit einiger Zeit sehr gut gefällt – will heißen, daß seit dem Upgrade auf Ubuntu 10.10 überhaupt erst einmal richtig funktioniert, was es zumindest bei mir vorher nicht hat.

Also: Tschüß! Und wenn’s doch mal wieder unter Linux läuft, komme ich wieder!

Ergänzung

Es läuft nun (19.11.10) wieder unter Linux. Wurde auch Zeit. Aber danke! Freut mich wirklich sehr. Und konsequent war ich mit meinem Abschied unter Win auch nicht, wie ich eben selten und ungern ganz konsequent bin…

Ein Kommentar

  1. [...] Gwibber (er konnte einmal wieder nicht alle Konten richtig abfragen) – und da mir auch Echofon weiterhin Schwierigkeiten gemacht hat (), habe ich es nach einem guten Jahr einmal wieder mit der [...]

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:-) :-( ;-) :-D :übel: more »

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