Technik
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RSSOwl auf Linux und Windows mit den gleichen Benutzerdaten

RSSOwlVor zweieinhalb Monaten hatte ich in meinem ehemals lieben Forum „Konjunktiv 2″ eine Anleitung veröffentlicht, wie mein Lieblings-Feedreader RSSOwl auf einem Doppel-Boot-System so zu installieren sei, daß die Linux- und die Windows-Installation auf die gleichen Benutzerdaten zugreifen – man also auf beiden Systemen mit den gleichen Daten arbeitet, alle Abonnements und Einstellungen nur einmal vornehmen muß, alle Neuigkeiten nicht zweimal als neu angezeigt bekommt etc.

Nun, ich bin weiterhin ein großer Fan von RSSOwl – es ist z.B. der einzige mir bekannte kostenlose Feedreader, der eingehende Beiträge nach bestimmten Suchbegriffen scannen und die Treffer in „gespeicherten Suchen“ zusammenfassen kann. Daher hier die Anleitung nochmals in überarbeiteter Form.

Man braucht natürlich eine FAT-Partition, die sowohl von Windows als auch von Linux gelesen und beschrieben werden kann.

Darin legt man ein Verzeichnis an, bei mir heißt das (unter Win) e:/rssowl. Darin wiederum hat es ein Unterverzeichnis mit den Daten des Programms: e:/rssowl/.rssowl2. (Zusätzlich gibt es dort bei noch ein Unterverzeichnis e:/rssowl/splash, das ich aber mehr wegen der Übersichtlichkeit und aus Basteltrieb angelegt habe…)

Im jeweiligen Programmverzeichnis unter Linux und Window habe ich dann die Datei configuration/config.ini bearbeitet:

Linux:

osgi.splashPath=file:/media/sda6/rssowl/splash
[...]
osgi.instance.area.default=file:/media/sda6/rssowl/.rssowl2

Windows:

osgi.splashPath=file:/e:/rssowl/splash
[...]
osgi.instance.area.default=file:/e:/rssowl/.rssowl2

Die jeweiligen Pfade sind selbstverständlich den Gegebenheiten des jeweiligen Systems anzupassen.

Bei mir funktioniert das immer noch tadellos…

3 Kommentare

  1. Vor einer knappen Woche ist „Meilenstein 8″ der Version 2 dieses wunderbaren Feedreaders erschienen. :-) Neu in dieser Unterversion sind unter anderem:

    Man kann Nachrichten in eigens definiert Körbe („Bins“) kopieren oder verschieben. Dort bleiben sie auch, wenn sie aus dem Feed gelöscht worden.

    Man kann sich bei Google, del.ici.us und vielen anderen Diensten direkt auf den Feed eines Schlüsselwortes subskribieren.

    Man kann jetzt viel mehr Operationen rückgängig machen (und dann wiederherstellen, wenn man mag).

    Man kann sich die Nachrichten aller Feeds eines Ordners auf einmal anzeigen lassen.

    Ein Flash-Video (englisch mit deutschem Akzent) demonstriert die Neuerungen.

    Zugegeben, man muß ein Fan von RSSOwl sein, um derlei Neuigkeiten interessant zu finden – aber ich bin nun einmal ein Liebhaber dieses Programms und falle hier so selten mit obskuren IT-Nachrichten lästig, daß ich mir diesen Hinweis vielleicht einfach einmal erlauben darf.

  2. Leider muß ich nun schon seit einer Handvoll Tagen unter Linux auf meinen Lieblingsfeedreader verzichten. Seit der Installation von Kubuntu 8.04 Beta bekomme ich ihn nicht mehr gestartet – überhaupt keine Java-Software mehr. Leider hat sich das Problem nicht, wie erhofft, mit der Veröffentlichung von Kubuntu 8.04 RC vor zwei Tagen verflüchtigt.

    :-(

  3. Alexander D.

    :d:

    Ganz herzlichen Dank für diesen genialen Kniff! So hab ich endlich das, was ich schon immer gesucht habe: Einen rss-Reader mit einem ordentlichen Interface, genügend Einstellparameter und der Möglichkeit, meine Feeds auf allen Computern up to date zu halten.

    Daaaankeeee! :-)

Antworten

:-) :-( ;-) :-D :übel: mehr »

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