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Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

Es fällt ein ganz feiner, glitzernder Schnee, ein schönes Gefühl auf den Armen und im Gesicht. Und auch er fällt spät. Bis dato hat die Bemerkung, daß ich mich erinnern könne, als Kind einmal im Schnee Ostereier gesucht zu haben, zu meinem Standard-Repertoire bei Alltags-Gerede über den „Klimawandel“ gehört. Das geht nun nicht mehr. Zugegebenermaßen auch, weil Osten, im Gegensatz zu allem anderen heute, dieses Jahr so denkbar früh ist.

Der Versuch, neben dem mitternächtlichen Training Kubuntu 8.04 per Online-Update zu installieren, scheitert. Der Updater schmeißt Hunderte (!) von Fehlermeldungen aus und verabschiedet sich dann. Bei mir hat das noch nie geklappt – nun, ich weiß also, was ich morgen zu tun habe.

Liebe Leute, liebe Leser: Frohe Ostern!

Ich danke an dieser Stelle übrigens den kathol’schen Bloggern für ihre Beiträge in den letzten sieben Wochen und namentlich in der letzten Woche.

Bildquelle: Versatile Aure, CC

Ein Kommentar

  1. Lieber Harki,

    auch Dir frohe Ostern und vielen Dank! (Speziell auch für Deine Postings, auch die gelöschten!)

    Bei uns lief alles sehr arrondiert hat – auch hier enttäuschen/erfüllen sich Deine Erwartungen: ein wohlgepflegtes Osterfeuer auf dem Kirchplatz (zum Anzünden der Osterkerze, die dann in die dunkle Kirche getragen wird mit dem Ruf „Lumen Christi“), zwei Gläsern Sekt anschließend (ich mag keinen Sekt und hätte lieber einen Rotwein oder ein Bier getrunken – aber immerhin wurde die Schwiegermutter nach einem Glas schon ausgelassen – wenigstens ein bißchen Suff und Krach, wenn auch nur ansatzweise) – und heute morgen mit den beiden Söhnen zu den Weißwürsten um 10.00 Uhr eine Weiße getrunken (Weihenstephan und lokale Brauerei).

    Mehr an der üblichen Stelle nach und nach.

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