Da ich mich in diesem Blogue am letzten Wochenende intensiv vor allem mit Vinneuil über die sächsische Andrea-Röpke-Rezeption gestritten habe, kann ich nicht ganz ausschließen, daß einige Amyklai-Leser das Bedürfnis haben, Andrea R. zum Gewinn des Otto-Brenner-Newcomer-/Medienprojektpreises zu gratulieren. Das ginge dann zum Beispiel hier… (Via E.R. via NPD-Blog.)
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Einen Newcomer(!)-Preis an Andrea R. zu vergeben, die ja schon einiges veröffentlicht und gedreht hat, hat natürlich eine gewisse Ironie, wie die Begründung:
—
Dieser gesamte Journalistenpreis ist sowieso etwas merkwürdig. Man will Arbeit an Themen auszeichnen, die „gemessen an deren Bedeutung nicht ausreichend behandelte Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit (…) rücken“. Ob da der „Kampf gegen Rechts“ dazugezählt werden kann? Medial kann man nicht wirklich eine Unterrepräsentation feststellen, auch die Politik hängt das Thema regelmäßig ganz oben auf.
Also, ich muß sagen, daß mir das Wort „praktizierter Verfassungsschutz“ nahezu körperliche Übelkeit verursacht.
Ganz widerliche, obrigkeitsselige Blockwarts-Mentalität.
Wir hatten uns ja schon privatim ein bißchen abgekaspert, und ich gebe gerne auch öffentlich zu, daß mein Tonfall am Sonntag zu kraß und mein Worte auch gegenüber den BN-Bubis keineswegs ganz fair waren.