Geschichte
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Philipp von Boeselager gestorben

Er ruhe in Frieden.

Ich muß an eine Anekdote denken, die mir frei_sein vor Jahren nun schon erzählt hat: ein Vortrag von von Boeselager, es ist Sommer und sehr heiß. Das vorwiegend jugendliche Auditorium fläzt sich in den unvermeidlichen Freizeit-Klamotten in den Stühlen – der alte Herr trägt natürlich einen Dreiteiler.

Auch das FAZ-Interview zum Thema „Reitsport an der Ostfront“, vor etwa zwei Jahren im Sportteil (!) erschienen, ist mir unvergeßlich.

3 Kommentare

  1. Auch das Interview heute auf faz.net hat einiges an sehr schönen Anekdoten – auch wenn es einmal wieder nulll lektoriert wurde. Ich sage nur: SS-Panzerchor.

  2. SS-Panzerchor

    :-D

    Nun, das ist mittlerweile korrigiert… Ich bin leider noch gar nicht dazu gekommen, meine Hausaufgaben zu machen, also das Interview und die sonstigen Artikel in der Faz zu lesen. :-(

  3. Scipio hat diesen im Jahre 2006 in der Jungen Freiheit erschienen Text von von Boeselager in seinem Weblog verlinkt, es sei auch hier darauf hingewiesen:

    Abtreibung
    Aufstehen für das Leben
    Philipp Freiherr von Boeselager

    Der erste Absatz:

    Sie widerstanden den Feinden ihres Volkes und gaben ihr Leben, daß Gottes Gesetz nicht vertilgt würde“, lautet die Inschrift der Grabkapelle der Brüder Berthold und Claus von Stauffenberg in Lautlingen. Die moralische Achse, um die sich die Männer und Frauen des 20. Juli 1944 im „Kampf gegen den Feind unseres Volkes“, Adolf Hitler, sammelten, war „Gottes Gesetz“. Denn das Wesen des Nationalsozialismus war die Mißachtung alles Religiösen und auch der Ordnung, in deren Namen das christliche Europa entstanden ist.

    Und noch ein Nachruf auf welt.de:

    Freiherr von Boeselager – Abschied vom Helden

    Daraus:

    Mit besonderem Respekt sprach Boeselager von Oberst Henning von Tresckow, dem neben Stauffenberg wichtigsten Kopf der Verschwörer. Zu ihm war er gestoßen als persönlicher Ordonnanzoffizier von Generalfeldmarschall Hans von Kluge, dem damaligen Oberbefehlshaber im Mittelabschnitt der Ostfront. Der katholische Rheinländer Boeselager, der zeit seines Lebens mit einer Distanz zu Preußen kokettierte, kam von Tresckow auch nah, weil die beiden eine an christlichen Werten orientierte Ethik verband: „Es war in so einer Einsamkeit einfach beglückend, wenn man auf Menschen traf, die die gleichen Wertvorstellungen hatten wie man selbst.“

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:-) :-( ;-) :-D :übel: mehr »

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