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Heimo, Henryk, Gloria, Wilhelm, Ingo und Benedikt

Reichlich verspätet reiche ich beflissen, aber auch sehr gerne einen Hinweis auf einen witzigen Artikel von Heimo Schwilk in der Welt nach. Er hat sich eine Podiumsdiskussion über Ingo Langners Papst-Hörbuch angeschaut. Teilnehmer waren Monsignore Wilhelm Imkamp, Henryk M. Broder und – Gloria von Thurn und Taxis.

Daraus:

So wogte das hin und her, mit wenig Sinn und viel Verstand, mit kluger Gewitztheit, aber immer dicht vor der Invektive, als gelte der Abend nicht der bemerkenswerten Hörbiografie aus dem Argon Verlag, sondern dem Productplacement begnadeter Selbstdarsteller. Am Ende des Pointengewitters einigte man sich darauf, dass das Böse existiert, und die katholische Kirche den Verharmlosern, die Schuld ins allgemein Strukturelle auflösen wollten, eine entscheidende Nasenlänge voraus sei. Deshalb, so Broders Schlusswort, empfehle er allen Anwesenden, gleich nach dieser Diskussion sich unbedingt die Soap „Desperate Housewives“ anzuschauen.

Ob Gloria auch durch eine kluge und gewitzte Äußerung aufgefallen ist, wird nicht erwähnt. Es wäre ja ihre erst überhaupt gewesen, er hätte sie also wohl erwähnt, wenn es sie gegeben hätte.

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