In der FAZ eine kenntnisreiche Reportage von Jörg Bremer über die Transformation der Kibbuz-Bewegung im Staate Israel, oder besser gesagt: über ihren Niedergang. „Wie aus einer fernen Zeit“.
Zusammenfassung: Die Sache läuft nicht mehr so wie früher. Schon seit den 90ern sind die Kibuzze, die sich kein zweites wirtschaftliches Standbein zugelegt haben (Hotels oder Industriebetriebe) eingegangen. Auch gibt es die spartanische-sozialistische, egalitäre Lebensform des Kibbuzniks kaum noch – die Gebräuche haben sich bis zur Auflösung abgeschliffen. Von 5 Millionen Israelis leben nur 120.000 im Kibbuz.
Übrigens gibt es auch keine Volontäre mehr in den Kibuzzen, wohl aber arabische und/oder thailändische Arbeiter.


Kurzer Hinweis

