Israel wird sechzig. Es gibt ein bißchen Konfusion wegen des genauen Datums – eigentlich wird es am 14. Mai (also am Mittwoch) sechzig, aber man feiert offiziell etwas früher, ich glaube, wegen Hin- und Herkonversions-Geschichten zwischen jüdischem und christlichem Kalender. Bitte sehr.
Es gibt Berufenere, aus diesem Anlaß Kluges zu sagen. Wer etwas lesen möchte, mag die FAZ von gestern vom Altpapierstapel holen und den Artikel von Tom Segev lesen oder auch bei Nikodemus vorbeischauen.
Das Logo der Feierlichkeiten ist von großer Scheußlichkeit – als es vor einen guten Jahr, oder so, abgesegnet wurde, hat ein Schas-Minister auch sofort und zu Recht geschimpft: Der Junge sehe mit seinen Filz-Haaren ungepflegt aus, das Logo werfe ein schlechtes Licht auf den Staat.
Eine Anekdote, die mir vor vielen Jahren ein alter evangelischer Pastor erzählt hat: Er ist im Jahre 1948 Student. Eines Tages im Mai kommt ein Professor aufgeregt, fast aufgelöst in die Vorlesung: „Denken Sie! Es gibt wieder Israel!“ Der dachte, jetzt sei möglicherweise der Jüngste Tag gekommen… Aber nein.
Ich würde aus diesem Anlaß hier gerne für einige Tage die schöne und stolze Fahne des Staates Israel zeigen.



Einige technische Neuerungen

