Tatort & Polizeiruf 110
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Krumme Hunde (Thiel; Boerne)

Tatort „Der frühe Abschied“, Münster, WDR, 2008, Frank Thiel (Axel Prahl), Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines

:-)

Vor jedem Münster-Tatort fragt man sich: „Naaa, überreißen sie’s wieder?“ Diesmal nicht oder jedenfalls kaum. Das Gericht ist in seiner Mischung ziemlich bekömmlich – bekömmlicher jedenfalls als Bohnen und Mettwurst.

(Auch letzteres müßte man schon genießen können. Wir wissen ja: Guestphalia non est terra vinifera, sed virifera. Westfalen ist kein Rebenland, sondern ein Reckenland. :d: Und für das Hochstift Münster gilt das sicher in besonderem Maße.)

Also: Schöne Folge. Witzig, spannend, liebevoll geschrieben und umgesetzt, viele schöne Gags. Und schöne Frauen auch. Leider hat man Sabine Rummel (Henriette Heinze) nur ganz am Anfang zu sehen bekommen.

Nun, die 68er und ihnen verwandtes Volk sind allerwegen zum Abschuß freigegeben – und auch das treibt uns weiter nach links und erinnert uns daran, was wir ihnen alles verdanken.

Als alter Sani-Zivi habe ich mich allerdings an der Verharmlosung von Brandwunden zum Schluß gestört. Das mit dem Irokesenschnitt habe ich nicht verstanden.

Und ein schöner Hund war das auch, wirklich.

6 Kommentare

  1. Yatagan

    „Das mit dem Irokesenschnitt habe ich nicht verstanden.“

    Ich denke, das hat etwas mit dem verlorenen Spiel von St. Pauli zu Beginn des Tatorts zu tun. Thiel hat wohl auf einen Sieg gewettet und verloren.

    Genau kann ich das aber auch nicht beantworten, da ich zu dieser Zeit noch in der Küche weilte und die Handlung nur mit halben Ohr verfolgen konnte.

  2. Ah, genau, das wird’s gewesen sein! Danke, Yata! Ich habe die ersten fünf Minuten auch nur mit halbem Ohr mitbekommen und das mit dem Radio eben auch nur halbunterbewußt wahrgenommen.

  3. Das mit dem Iro habe ich auch ewig nicht verstanden, aber na klar, es die klassische verlorene Wette. Ich habe mir ja mal einen roten Stern in die erblondeten Haare färben lassen zu meiner Zeit. Naja, das war halt in den Achtzigern, wir warfen noch mit Pflastersteinen, heute ist alles anders.

  4. Der Hund war in der Tat hübsch, allerdings zu klein. Gemessen an Rasul.

  5. Tjo. Bei mir seinerzeit kein Iro, kein Stern und keine Pflastersteine. :-( Lange Haare, Latzhose, lila Halstuch, Entenschuhe.

    Der Hund war in der Tat hübsch, allerdings zu klein. Gemessen an Rasul.

    :-D

  6. Gwen

    Hi.

    vollkommen unbekannterweise möchte ich mich eigentlich nicht einmischen, aber da ich gerade aus anderen Gründen nach Axel Prahl und seinem Iro gesucht habe…
    schaut euch mal auf YouTube das Video „Wenn es passiert“ von Wir sind Helden an. Wie auch immer Sie das im Tatort dann motiviert haben (ich habe die ersten fünf Minuten auch nicht gesehen…)…

Antworten

:-) :-( ;-) :-D :übel: mehr »

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