Gestern abend bin ich per Mail gefragt worden, ob ich auch bei Facebook und Xing vertreten sei und warum nicht? Also, bin ich in der Tat nicht, nämlich erstens aus den hier angedeuteten Gründen, zweitens weiß ich nicht, ob ich das als KB machen sollte oder als JW oder als beides. Kommt demnächst vielleicht…
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Zwei Gründe, warum ich nicht bei Xing bin:
1) Der Begriff „Business-Netzwerk“
2) Die ständigen Reportagen / Interviews der FAZ mit dem Gründer
Und Facebook ist mir generell „too much“.
Ja, das faßt meine Empfindungen in dieser Hinsicht ganz gut zusammen… Vor allem in der Tat der letzte Satz. (Sogar bei mir ist mal Schluß, man denke.
)
Ihr Glücklichen! Ihr könnt es Euch leisten, nicht dabei zu sein.
(Aber wer einen Job sucht…)
Schön wäre es, wenn man eine „konvertible“ Profil-Identität hätte, mit der man in jedes Netzwerk immigrieren, aber auch wieder emigrieren kann. FriendFeed ist im Bereich des Bloggens und des Social-Bookmarkings da schon eine gute Lösung (oder zumindest auf dem richtigen Weg).
Schon die Verwaltung des eigenen Twitter-Accounts (von mehreren gar nicht zu reden) ist bislang alles andere als optimal. Das könnte alles viel bequemer sein. (Ich hoffe da immer noch auf Apple…)
Nachdem ich mich gestern etwas bei Facebook umgeschaut habe, muß ich übrigens auch sagen: „too much“.
Aber ich bin mir ja eben gerade nicht sicher, ob ich mir das leisten kann.
Aus nämlichen, zumindest eng verwandten Gründen.
Bislang bin ich nicht sonderlich davon überzeugt, daß Xing für diesen Bereich ein gutes Werkzeug ist. Klar, man bekommt Headhunteranfragen oder als Freelancer den üblichen Agenturspam, sehe es aber maximal als Ergänzung zu einer sonstigen „Onlineauffindbarkeit“.
Ich hab seit Ewigkeiten eine Seite bei Linked In, die auch recht nützlich ist. Ich muß sagen, daß Facebook mir immer unsympathischer wird. Am Anfang war es noch recht witzig; da war das einzige, was mir nicht gefallen hat, daß Leute mir Nachrichten auf Facebook schicken, anstatt Email zu verwenden, wo man die Dinge viel besser wiederfindet. Sie sagen, Facebook sei einfacher … Auch das Adressbuch war ganz nett. Besonders die Telephonnummern. Was mir mittlerweile nicht mehr gefällt, ist einerseits die Tendenz, daß alle möglichen Menschen, insbesondere Kollegen, davon ausgehen, daß man dank Facebook bestens über ihr Privatleben informiert ist, andererseits der Exklusivitätsgedanke, der unter anderem mit Zugriffsrechtslisten implementiert wird. Irgendwie ist online nicht mehr online, sondern es gibt verschiedene Klassen. Wie auch immer …