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Ausland, Geschichte
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Kindheit in Israel, 1960er

judeaDie Frau ist so um die fünfzig und hat das spartanisch-sozialistische Alt-Israel als Kind noch mitbekommen. Sie erzählt (ohne viel Stolz, eher schon ein bißchen posttraumatisiert) von den Wanderungen in der judäischen Wüste, die sie in der Schule machen mußten. Und zwar jeweils für eine Woche.

Nuckelfläschchen, in Deutschland heute ab 15 Grad überlebensnotwendig, gibt es nicht. Getrunken wird auf Befehl, und der kommt nicht sehr oft. Ansonsten wird aber darauf geachtet, daß die Kinder alleine klarkommen, wenn sich welche verlaufen und erst um acht im Camp sind, dann ist das eben so.

Zum erstenmal ein Gewehr in der Hand gehabt hat sie mit elf. Nein, nein, ein richtiges. Die handgroßen blauen Flecken an der rechten Schulter vom Rückstoß gehören auch zu den Kindheitserinnerungen. (Amokläufer wie den kleinen Tim aus Winnenden gibt es da übrigens nicht.)

Die Eltern wählen die Arbeiterpartei, wie der ganze Moschaw; der Cherut (Vorgänger des Likud) ist einfach bähbäh, ganz unmöglich.

Bildquelle: dlisbona, CC

2 Kommentare

  1. darkfalconheart

    Harki, hast du mal den Link zu dem Artikel den du hier zitierst?

  2. DFH, da gibt es keinen Artikel, das ist mir privat erzählt worden…

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