Tatort „Schiffe versenken“, RB 2009, Inga Lürsen (Sabine Postel), Nils Stedefreund (Oliver Mommsen)
Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Christliche Seefahrt
Ziemlich schlimm, fand ich. Zunächst elend langweilig und zähe, dann immer hysterischer. Holzschnittartige, irgendwie möchtegern-surrealitische Grusel-Charaktere. Absurd und überspannt.
Bei der Handschellenszene (die angefangene Vergewaltigung der Inga Lürsen) und dann nochmal bei den Bildern von der Vivisektion der Leiche war ich kurz davor, mich auszuklinken.
Gut, gegen Ende, so 20 Minuten vor Schluß, kommt dann doch so etwas wie Spannung auf – allerdings ahnt man dann auch nach 5 Minuten, wer der Schurke ist. Die schließliche Zusammenarbeit der Kommissarin mit dem im Laufe der Folge immer sympathischer werdenden Kapitän ist hübsch anzuschauen, rettet aber die Folge nicht.
Den Vogel abgeschossen hat schon während der Sendung @wimbauer, es geht um Stedefreunds erfolglosen Besuch beim liberianischen Konsul (auch der grotesk verzeichnet):
Lauter Reader’s Digest Auswahlbücher im Regal des liberianischen Konsuls #Tatort soll wohl nach ‚was aussehen *ggg*
Wie er selbst sagt: Der Antiquar achtet auf Buchrücken in Filmen. Gut gemacht!
Ach so, die Bemerkung kann ich mir jetzt einfach nicht verkneifen: Sollte die ksa demnächst mal verfilmt werden, haben wir mit Ina Weisse schon eine Rolle besetzt.
Podcast eine Woche nach der Abschaltung
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