Ich weiß nicht, nennt man das wirklich so? Ich meine einfach das Ausweichen vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung und vor einer privaten Positionierung, indem man sich auf etwas anderes stürzt. Ich habe mich zu diesem Behufe gerade einmal wieder meines Twitter-Kontos angenommen, nämlich:
- diverse Nicht-Folgende entfollowed.
Soweit also das Übliche. Diesmal aber habe ich mir auch mein Follower vorgenommen, nämlich:
- etwa drei Dutzend Leute geblockt. (Und wenn Twitter seine Macken im Follow-System überwunden hat, wird das demnächt vielleicht sogar mal öffentlich sichtbar.)
Ich habe das bis dato nie gemacht, habe also meine Folge-Politik nochmals verschärft. Systematisch geblockt habe ich die Leute, bei denen offensichtlich war, daß sie mit 99%iger Wahrscheinlichkeit niemals zur Kenntnis nehmen werden, was ich zu sagen habe: also die Leute mit einer 4stelligen Following-Zahl, die ganzen RT-Ritter, diverse Coache und Berater für irgendwas, Verbreiter von orientalischen und sonstwelchen Lebensweisheiten, diverse englische Konten, alle Accounts, hinter denen keine für mich erkennbare Persönlichkeit steht. Die Halb-Britneys also, die vielen eine willkommene Auffüllung des Follower-Kontos sind.
Mein Ziel wäre jetzt, so etwa ein Drittel mehr Follower als Followingse zu haben. Es sollen eben auch nicht sooo deutlich mehr Follower als Followingse sein – auch, um nicht schnöselig oder divenhaft rüberzukommen.
Letztlich geht es mir mithin weiterhin um folgendes: Leute finden, die mich lesen möchten und die ich lesen möchte. Twitter für Menschen mithin, etwa pathetisch ausgedrückt.
Liebes-Umfrage: Wann wärst Du gerne dabeigewesen?
Kommentare als RSS-Feed




Perlentaucher