Monatsarchiv für Januar 2007

12 km, 58:15 min

Früher, wie anderswo dargelegt, kein Problem, heute schon ein kleiner Grund, stolz zu sein. (Auch früher bin ich allerdings nicht sehr oft 12 km bei Dunkelheit gelaufen.)

Ich werde mir erlauben, meine kleinen persönlichen Lauftriumphe nun hier (und nicht mehr wie früher gelegentlich auf k2) zu vermelden – man mag mir die Eitelkeit verzeihen, aber so etwas ist wirklich ein kleiner zusätzlicher Ansporn.

Herrenhäuser Kirche

Ein Bild auf flickr
Herrenhäuser Kirche
Hochgeladen von Harki.

Vorhin aufgenommen und mit trivialen Photoshop-Tricks verfremdet. Das farbige Überbleibsel einer Herumknipserei im winterlich trüben Hannover.

Eislauf

Heute mittag der erste Lauf bei Frosttemperaturen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr langärmelig. Schön das Geräusch des splitternden Eises der Pfützen und das Glitzern der Scherben in der Sonne. Klar und trocken. Der Boden fühlt sich, wie man das erwarten konnte, eisig und hart an, es schmerzt mehr in den Händen als sonst; bemerkenswert aber diese Hülle von warmer Luft, die sich bei den Liegestützen um den Körper zu bilden scheint, wie ein gasförmiger, unzuverlässiger Mantel.

Die Griechen gingen überall aufs Ganze

Aus Konrad Adams „Die alten Griechen“, (S. 12 f.):

Die Griechen gingen überall aufs Ganze. Wie Kinder haben sie sich ihren Leidenschaften überlassen und ihr Leben im Exzeß vergeudet, bis hin zum Äußersten, zu Krieg und Vernichtung. Wenn es drauf ankam, haben sie jeden Preis gefordert und gezahlt, denn nichts ging ihnen über ihre Freiheit. Und nichts war ihnen tiefer verhaßt als das Rentnerideal von heute, das stille, satte, träge und selbstzufriedene Leben auf Kosten anderer. Der Einsatz von Zeit und Geld, Vermögen, Leben und Gesundheit spielte keine Rolle, wenn er nur Auszeichnung und Ruhm versprach. Ihr Zutrauen in die eigenen Kräfte war grenzenlos und ist durch ihre Neigung, das Leben als einen einzigen Wettkampf aufzuziehen, aufs Äußerste gesteigert worden. „Werde, der du bist!“, nicht: „Sei, der du bist!“, das Motto der Spießer, war ihre Devise.

(weiter…)

Wie geht man?

Ich habe neulich in einem befreundeten Blog etwas Interessantes gelesen:

Wie gehen Menschen? Also rein physisch…

Es wurde dort die Vermutung angestellt, daß der lange Umgang mit Katzen Menschen dazu bringe, vorsichtig und leise, eben auf Zehenspitzen, auf dem Fußballen zu gehen. Leise, leise, wie es sein sollte.

Typisch für Hundehalter sei hingegen, mit dem Hacken aufzustampfen: *dong, dong, dong*.

Nun haben Hunde auch keinen Hacken, aber es stimmt, glaube ich: Das ist ein zwar unaufälliges, aber ganz wichtiges Detail: Wie geht jemand? Gerade, wenn er barfuß in der eigenen Wohnung geht.

Hinzu kommt die Frage: Wie spricht einer? Eine laute Stimme ist immer verdächtig.

Hornhaut an den Handballen

Mit einigem Stolz stelle ich fest, daß ich in letzter Zeit eine ganz leichte Hornhaut an den Handballen bekomme. Ich habe mir vor drei Monaten, oder so, angewöhnt, in das Laufprogramm jeweils 50 zusätzliche Liegestütze einzuschieben. Füße auf der Parkbank und die Hände auf dem Kiesweg – daher. Eine hübsche Übung.

Ein bißchen steht auch Arroganz gegenüber diesen Joggern dahinter, die alle paarhundert Meter ihre albernen Dehnübungen machen, um ein Päuschen einlegen zu können. Bei denen sieht man halt häufig, daß sie die Pseudoliegestütze mit den Hände auf der Lehne einer Parkbank machen.

Warum der Name „Amyklai“?

Abgesehen von dem lieben Problem, eine freie Domain zu finden: Und scheint dieser Zustand faszinierend. Eine alte mykenische Burg, unmittelbar von den Dorern bedroht, die dann später doch das „fünfte Dorf“ wird. Das ist hübsch. Ein bißchen abseitig, aber dann doch im Boot.

Startschuß

So, der erste Eintrag.

Was ich mit diesem Blog vorhabe, habe ich hier dargelegt.

Unter technischen und optischen Gesichtspunkten wird sich hier in nächster Zeit mit Sicherheit noch einiges ändern. Die Software WordPress ist mir vollkommen neu, ich wollte aber so schnell wie möglich loslegen. Daher sieht es hier im Moment noch ein bißchen einfältig aus.

Konjunktivisten, aufgepaßt: Ich betone nochmals, daß ich mit diesem Blog nicht beabsichtige, mich aus dem k2 zurückzuziehen. Es geht mir darum, eine Lokalität zu haben, in der ich schreiben kann, was ich auf konjunktiv2.de aus den geschilderten Gründen nicht schreiben kann oder sollte.