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♦ König Beatrix der Niederlande ist siebzig Jahre alt geworden. Heute im FAZ-Feuilleton ein sehr schöner Artikel von Schümer dazu, der insbesondere klarstellt, wie konsequent unvolkstümlich, hoheitlich und konservativ – es drängt sich hier einfach auf zu sagen: „unholländisch“ – sie ihr Amt führt. Gut und schön. Bis a hundertzwanzich!
♦ Don Felipe ist vierzig geworden, Glückwunsch.
♦ Warum sieht man immer wieder und recht häufig türkische oder sonstwie moslemische (also: kopftuchtragende) Walkerinnen mittleren Alters auf der Herrenhäuser Allee? Das bleibt rätselhaft. Türkische Läufer sieht man übrigens ganz selten, Ausdauersport scheint deren Sache nicht zu sein.


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frei_sein hatte vorhin
Recht spontan habe ich heute gegen Mitternacht Konjunktiv 2 nun doch abgeschaltet. Angekündigt war das, die Leute waren allesamt vorgewarnt – dann habe ich noch eine harkiesque Pirouette gedreht, und nun ist es eben doch weg.
Sektgläser mit einem breiten, als flache Schale geformten Kelch – diese schönen Gläser sind seit längerer Zeit schon ganz und gar von den hohen, schmalen Sektgläsern verdrängt worden, bedauerlich.
In einer stillen Seitenstraße kommt uns kurz nach Sonnenaufgang eine Frau entgegengeradelt. Das Alter läßt sich auf die Schnelle nicht ganz genau feststellen, weil ihre schulterlangen Haare selbstverständlich hennarot gefärbt sind – irgendwas zwischen Ende zwanzig und Anfang fünfzig. Immerhin, daß sie es eilig hat, daß erkennen wir, und einen gequälten Blick auch.
So hat Borges diese bemerkenswerte Sprache genannt. Er sagte auch „Einst habe ich Dich besessen, heute bist Du mir fern wie die Algebra oder der Mond.“ Damit meinte er das Deutsche – uns geht es so gerade mit seiner Sprache des Paradieses.