Wilhelm Tell soll überhaupt nicht mehr stechen
Wem noch ein Aufreger zum Feierabend fehlt, dem sei die Lektüre eines FAZ-Artikels von Jürg Altwegg empfohlen. Es geht um Bestrebungen, den Schweizern ihre Sturmgewehre wegzunehmen. „Bestrebungen“ sind es eigentlich nicht, wenn es mal so wäre! Das Erzürnende und zugleich todtraurig Stimmende an dem Artikel ist gerade, daß er zumindest suggeriert, daß die Sache entschieden oder zumindest unausweichlich sei wie ein Naturphänomen.
Wir hatten im letzen Jahr die Schweiz als „Europas Herz der Finsternis“ gefeiert — undurchschaubar und geheimnisvoll wie Central-Africa ist sie für uns allemal. Auf einmal sollen die Schweizer keine Gewehr mehr im Kleiderschrank haben dürfen? Der Sieg der Feinde scheint ein Unabwendbarer zu sein.
Und wer sind die Feinde? Nicht die UNO. Nein, es sind linksliberale Blaustrümpfe, die dahinterstecken, das Ganze ist ’ne Weiber-Initiative. Furchtbar.
Bildquelle: besto-Baker, CC


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Auf Seite 43 des heutigen FAZ-Feuilletons rezensiert Lorenz Jäger in mäßiger Länge (eine Spalte) die deutsche Ausgabe das Werkes „Jesus im Talmud“ des in Princeton und an den FU Berlin lehrenden Judaisten Peter Schäfer (Tübingen: Mohr Siebeck, 2007).



Nur kurz…

Gestern abend gegen elf schlägt eine E-Mail aus den Abgründen der „Blogozese“ auf, bestehend im wesentlichen aus diesem Satz:

