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Monatsarchiv für Mai 2008

Rote Reihe

[urldisplaymode=nomap]Die Rote Reihe ist keine Serie des WDR oder eine vom FAZ-Feuilleton verantwortete Taschenbuch-Reihe, sondern eine nicht sehr lange Straße (so etwa 300 Meter) in Hannovers Calenberger Neustadt[urldisplaymode=nomap] – jedenfalls geht es mir hier um diese Rote Reihe.

Die Straße liegt nur zwei Steinwürfe von meiner momentanen Wirkungsstätte entfernt, und gestern abend habe ich einen spazierenden Umweg durch sie gemacht.

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Google hat ein neues Favicon

Google hat ein neues „Favicon“, sieh da – daß es ungewohnt ist, wird kaum überraschen. Für Google-Mail scheinen sie das nicht einführen zu wollen, wohl aber für die andere Google-Dienste, bei denen ich gerade nachgesehen habe, das waren die Suche, die Maps und die Docs.

(Das hier ist der Lahmarsch-Blogger-der-eigentlich-nichts-zu-sagen-hat-Artikel, den ich mir so etwa einmal pro Monat leiste.)

Keine Werbung für Bekannte…

… und auch sonst kaum noch. Ich habe mir den Satz

Wer in seinem sozialen Netzwerk unterwegs ist, denkt eben nicht daran, eine Waschmaschine zu kaufen.

aus dem auch ansonsten sehr lesenswerten FAZ-Interview mit dem Google-Chef Eric Schmidt zu Herzen genommen und den Modus der Werbeinblendungen auf dieser Site geändert:

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FAZ I und FAZ II

gesine.gifHeute ein sehr schöner Leserbrief zum Thema „FAZ-Feuilleton“ – er haut genau in die Kerbe, in die ich und andere hier und anderswo auch wieder und wieder gehauen haben. Übrigens hatte es heute noch einen weiteren kleinen Leserbrief, der sich über das unsägliche Titelbild mit den Füßen des Dalai Lamas aufgeregt hat.

Ich schätze die nach meinem Verständnis vielseitige und recht sachliche Darstellung von Sachverhalten und unterschiedlichen Meinungen. Das ist die FAZ I. Und irgendwo beginnt die FAZ II, überschrieben „Feuilleton“.

Jeanne d‘Arc

jeanne_darc.jpg

Man beachte die Inschrift:

Der ruhmreichen Jeanne d‘Arc,
Ihrer edlen Heimat Lothringen,
Ihrem lieben Vaterland Frankreich.
Die Republik der Vereinigten Staaten und die Stadt New York,
Ihre treuen Bewunderer – am 15. August 1981.

Und zweitens eine Passage von Asserate:

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Die Kirche von England

canterbury.jpgSo, ich kapere mir einen alten Thread, um in ihm die hier unbedingt notwendige (siehe unten) Schmäh- und Meckerecke zum Thema „Anglikanische Kirche“ einzurichten. Anlaß: Pierre Marteau hat sich die Mühe gemacht, einen recht lesenswerten FAZ-Artikel von heute zur Lage dieser Denomination in England und in der Welt abzutippen. Danke! :-)

Bildquelle: Keith Marshall, CC – Danke!

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Ney

Michel Ney, Marschall von FrankreichRaistlin wähnte sich heute morgen in der taktischen Situation des Herzogs von Wellington. Hetzen wir ihm also nun zum Feierabend zur Strafe den größten Saarländer aller Zeiten auf den Hals:

Michel Ney, Sohn eines armen Böttchers aus Saarlouis. Marschall von Frankreich, Herzog von Elchingen und Fürst von der Moskwa – Tapferster der Tapferen. Und diese Titel sind ihm bekanntlich nicht von irgend jemanden verliehen worden.

Der Wiki-Artikel über Ney ist sehr okay, wer die berühmte Anekdote aus dem Wirtshaus in Ostpreußen („Messieurs, erkennen Sie mich nicht? Ich bin die Nachhut der Großen Armee – ich bin Michel Ney.“) in literarisch ansprechenderer Form lesen will, kann Sieburgs „Hundert Tage“ zur Hand nehmen.

Und bei Waterloo ist er ja leider nicht durchgekommen – Raistlin wird es also letztlich doch nicht ans Leder gehen. :-)

Skype Ahoi – marine nationale

skype-ahoy.pngBemerkenswert, nun, jedenfalls dann, wenn ein visueller Sinn und akute Langeweile zusammenkommen: Einer der Standard-Avatare des allseits beliebten Umsonst-Telefonier-Programms Skype ist ein Matrose. Jedoch trägt er keine amerikanisch Matrosenmütze – sondern ausgerechnet die Mütze der französischen Marine mit dem charakteristischen roten Pompom.

Sofort ist man in Gedanken in Pierre Schoendoerffers großartigem, zugleich eminent politischen und still-enigmatischen Film „Le crabe tambour“.

Nur ein paar ziemlich primitive Screenshots, Reihenfolge mehr oder weniger zufällig:

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Schlechtes Karma

Wenn schlechtes Karma Erdbeben auslösen würde, wäre hier heute ’ne Menge losgewesen. :-D Und ich bin weiterhin der Meinung, daß man allen Schauspielern (also nicht nur Jan Josef Liefers) unter Androhung der Prügelstrafe verbieten sollte, ihr blödes Maul zu politischen Themen aufzumachen.

Blogrolle gelöscht … und neu gebastelt (aktualisiert)

chemie.jpgUpdate: Und sie ist wieder da, die Blogrolle. :-) Diesmal allerdings als sog. statische Seite und in ganz anderer Form, nämlich als „annotierte Blogrolle“:

http://amyklai.net/blogrolle

Wenn jemand mit meinen Kommentaren zu seinem Blog aus guten Gründen nicht einverstanden ist, ist er unbedingt gebeten, mich das wissen zu lassen.

Aufmerksamen Lesern wird möglicherweise auffallen, daß ich die Blogrolle in der Seitenleiste dieses Weblogs gelöscht habe. Niemand, der dort verlinkt war, mag sich bitte Böses dabei denken: Wie immer bei meiner jeweiligen Hauptseite ist auch dieses Weblog in hohem Maße ein Experimentierfeld, in dem sich halt ab und an aus möglicherweise nicht immer sofort jedermann nachvollziehbaren Gründen Dinge ändern.

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Ein Denkmal für verfolgte Homosexuelle…

homo_denkmal.jpg… wurde in Berlin „eröffnet“, wie uns die FR wissen läßt. Lebfrische Zeiten sind’s, in denen derlei Usus ist – oder ob sich nämliches Denkmal einer Einweihung per se entzöge? Je nun, man kann ja wohl auch reingucken, fein.

Großen Respekt auch vor den Formulierungskünsten:

Der Tafeltext beginnt mit den Worten: „Im nationalsozialistischen Deutschland fand eine Homosexuellen-Verfolgung ohne gleichen in der Geschichte statt.“

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