Holodomor
Eine sehr unschöne, verstörenden Lektüre zu dieser Tageszeit, ich möchte aber dennoch darauf hinweisen: Hannes Stein berichtet auf welt.de über eine New Yorker Austellung zum „Holodomor“ – also zum stalinistischen Hunger-Genozid vor allem in der Ukranie im Rahmen der „Kollektivierung der Landwirschaft“ in den Jahren 1932/33.


Vor einigen Tagen war auch François Bouchers 1752 entstandenes Meisterwerk „Liegendes Mädchen“ dabei, sicher einer der zauberhaftesten Akte der Kunstgeschichte.




Von meinen Hantelstemm- und Lauf-Aktivitäten hatte ich heute schon kurz „rechts oben“, also nicht für die Ewigkeit bestimmt, berichtet. Ich sollte vielleicht hinzusetzen, daß ich da keinerlei missionarischen Anspruch habe. Es ist halt mein Ding, ich mache das nun schon so lange, daß es wirklich Teil meiner Person ist – und sich oft als große Hilfe erweist, was es nicht für jeden sein muß.
Zwischen neun und halb zehn zwei Runden um die Graft getobt, die üblichen sieben Kilometer.


Es ist heute der letzte Freitag im Juli, und das ist der „System Administrator Appreciation Day“. Wir haben es hier mit einem ganz merkwürdigen Feiertag zu tun, der erfahrungsgemäß nur den zu Feiernden respektive „Anzuerkennenden“ bekannt ist, nicht aber denen, die zur Anerkennung oder Würdigung aufgefordert sind. Das ganze hat also schon etwas Selbstgeschnitztes und – natürlich – Selbstrefenzielles. (Alles, was mit EDV zu tun hat, ist selbstreferenziell, so ab und zu unser Eindruck.)
Nach nun doch einiger Zeit als Betreiber eines Forums und nun (wieder) als Blogger bin ich zum dem Schluß gekommen, daß man RSS-Feeds, daß man die ganze RSS-Technik auch überschätzen kann. Ich habe das schon bei k2 (und k2 war für ein Forum nun wirklich bis zum Anschlag durchsyndiziert) festgestellt und sehe es nun auch hier: Es gibt ganz erstaunlich viele Leute, die nicht mit Readern arbeiten, sondern ihre Lieblingssites „zu Fuß“ absurfen.