Mädels, Kristall und Vergleiche – ein Interview
Gestern abend habe ich der Süddeutschen und dem von ihr interviewten Sprachwissenschaftler Thorsten Eitz mit einem flapsigen Spruch in der del.icio.us-Liste ganz unrecht getan – das ist mittlerweile korrigiert. Ich verspreche, demnächst die verlinkten Texte auch hin und wieder zu lesen.


Vorherige Beiträge
Es ist heute der letzte Freitag im Juli, und das ist der „System Administrator Appreciation Day“. Wir haben es hier mit einem ganz merkwürdigen Feiertag zu tun, der erfahrungsgemäß nur den zu Feiernden respektive „Anzuerkennenden“ bekannt ist, nicht aber denen, die zur Anerkennung oder Würdigung aufgefordert sind. Das ganze hat also schon etwas Selbstgeschnitztes und – natürlich – Selbstrefenzielles. (Alles, was mit EDV zu tun hat, ist selbstreferenziell, so ab und zu unser Eindruck.)
Nach nun doch einiger Zeit als Betreiber eines Forums und nun (wieder) als Blogger bin ich zum dem Schluß gekommen, daß man RSS-Feeds, daß man die ganze RSS-Technik auch überschätzen kann. Ich habe das schon bei k2 (und k2 war für ein Forum nun wirklich bis zum Anschlag durchsyndiziert) festgestellt und sehe es nun auch hier: Es gibt ganz erstaunlich viele Leute, die nicht mit Readern arbeiten, sondern ihre Lieblingssites „zu Fuß“ absurfen.
Wir zitieren den ersten und den letzten Absatz des Vorwortes folgenden Werkchens:
Gestern abend habe ich zu meiner eigenen Überraschung bemerkt, daß sich der „De la Rey“-Song des südafrikanischen Sängers Bok van Blerk immer noch unter den All-Time-Top-Ten 


Morris:
Ah, wie herrlich ist dieses Gedicht von Borges, wohl eines seiner bekannteren und vielleicht das Schönste, was über unsere Sprache je gesagt worden ist: 

