John Singer Sargent
Seit einiger Zeit entwickelt sich bei mir eine ausgesprochene Schwäche für das Werk des amerikanischen Porträtmalers John Singer Sargent (1856-1925) – ganz wunderbare Frauenporträts aus der englischen und amerikanischen Oberschicht. Alles ein bißchen glamourös, sehr mondän, sehr souverän und lässig – überhaupt nichts Langweiliges, Pfäffisches, Biederes, Rührseliges oder Verkniffenes. Finde ich herrlich, Kunst, wie sie sein soll.
Das Porträt der Lady Agnew of Lochnaugh ist in jeder Beziehung hinreißend, ich verwende das gleich nochmal als Beitragsbildchen – Singer selbst sah zwar nicht schlecht aus, aber doch nicht gut genug, um hier als Beitragsbild durchzugehen.


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Gna, es ist weiterhin Urlaubs- und Saure-Gurken-Zeit :kopfschmerz:. Beides sei mir Anlaß, hier eine Liste meiner liebsten Web-Blogs-Hilfsmittel zu publizieren.
Erstaunlichweise ist uns Beijing erspart geblieben. Und was hatten wir uns davor gefürchtet, schon seit mindestens einem Jahr! War völlig unbegründet, wenn ich nicht ganz und gar geschlafen hätte. Klar, das Logo war auf jeder Nachrichtenseite und in jedem Studio zu sehen. Nur: gesagt und geschrieben hat’s keiner, der irgend zählte. Sehr schön!


Vielleicht sollte ich nicht zu oft Bemerkungen zur FAZ-Titelseite machen. Aber dieses Ergebnis der Suche nach dem „Bild des Tages“ ist nun einmal fast jeden Tag einer meiner ersten „neuen“ optischen Eindrücke und heute wundere ich mich besonders über die halb-gequälte, halb-gelungene Assoziationskette.


Wie man es erwarten konnte, macht die FAZ mit einem Foto eines russischen Panzers in Prag im Jahre 1968 auf. So soll es auch sein. Und auch die Frage, von wo und von wann denn das Foto stamme, ist nur recht und billig: „Budapest 1956? Grosny 1999? Gori 2008 […] bei russischen Einmärschen gleichen sich nicht nur die Bilder.“