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Monatsarchiv für Oktober 2008

Heimo, Henryk, Gloria, Wilhelm, Ingo und Benedikt

Reichlich verspätet reiche ich beflissen, aber auch sehr gerne einen Hinweis auf einen witzigen Artikel von Heimo Schwilk in der Welt nach. Er hat sich eine Podiumsdiskussion über Ingo Langners Papst-Hörbuch angeschaut. Teilnehmer waren Monsignore Wilhelm Imkamp, Henryk M. Broder und – Gloria von Thurn und Taxis.

Daraus:

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Von Kürbissen

Der erste Blick heute morgen fällt auf den Kalender – es ist Reformationstag. Der zweite fällt in die FAZ-Heckscheibe. Darin eine wirklich herzerfrischende Glosse von Jasper von Altenbockum: „Im Kürbis“. Leider, leider, sie ist nicht online, die Glosse. Es handelt sich um einen Appell an die Kirchen, mal ein bißchen Courage zu zeigen und nicht so blöd herumzujammern:

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„Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.“

Und der von faz.net zitierte Ausriß aus der von Laudatio ist allemal ein Fullquote wert:

Das Projekt Lesesaal ist der gelungene und faszinierende Versuch, eine literarische Öffentlichkeit im Internet aufzubauen. Dadurch entsteht ein geistiges Netzwerk neuer Art, in welchem Schriftsteller, Kritiker und Leser miteinander in Verbindung treten.

:-D

„An der Seite der Schwachen“

Der Perlentaucher glänzt in diesen Tagen mit pointierten Formulierungen. Das im Tagesspiegel unter dem Titel „An der Seite der Schwachen“ veröffentlichte Eloborat Gregor Gysis faßt er folgendermaßen zusammen: „Das historisch-dialektische Potenzial der PDS ist ungebrochen.“ Kurz gesagt behauptet Gysi folgendes: Die DDR war antiisraelisch, aber nicht antisemitisch, die lange von der CDU dominierte BRD hingegen war proisraelisch und gleichzeitig (daher?) antisemitisch.

Daraus:

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Auf arte läuft nachher um 21:00 Uhr

ne Doku über das „kurze, mutige Leben des Herschel Grünspan“, die ich mir anzuschauen gedenke. Ich erwarte aber nicht allzuviel; Franzosen sind in dem Metier (Geschichtsdokus) meist nicht so besonders gut.

Post-E-Post

Zwei Feuilletonisten der Berliner Zeitung überlegen (nicht als erste), ob nicht bereits das Nach-E-Mail-Zeitalter angebrochen sei: „Post-E-Mail“. Als Gründe führen sie den zeitfressenden „Mitarbeiter-Spam“ in Unternehmen an, ferner die bekannte Tatsache, daß Kiddies (und IT-ler, so könnte man hinzusetzen) lieber per Instant Messaging kommunizieren und E-Mail nur in der Kommunikation mit Erwachsenen verwenden.

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Der Sachverstand der Feuilletons

Aus‘m Perlentaucher, ist der erste Satz der heutigen Umschau:

Die Feuilletons wenden auch heute ihren ganzen Sachverstand den Finanzmärkten zu.

:-D

Auf der Sonnenseite (Batu)

Tatort „Auf der Sonnenseite“, NDR 2008, Cenk Batu (Mehmet Kurtulus)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines (abgesehen davon, daß der Hauptdarsteller ein gesellschaftlich-politisches Rahmenthema ist)

:-)

Ja, das hätte alles noch viel schlimmer kommen können. Blöd, daß sie das gegen Ende noch in die Richtung „gute Türken, böse Deutsche“ umgebogen haben. (Na ja, sind halt Hamburger, immer ein bißchen lautstark und trottelig, sie meinen es aber nie richtig böse.)

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Podcast gelegentlich des Endes der Sommerzeit

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Direkter Link zur Audio-Datei
Größe: 5 MB, Dauer: 9:30 min

Stichwörter zum Inhalt: Sommerzeit zu Ende > Mag keine Sommerzeit > Freut mich aber, daß der Sommer nun definitiv vorbei ist > Grüße an die, die das ähnlich sehen > Entschuldigungen und Dank nötig > nicht mehr so heftig auf die Katholen eindreschen > eigentlich mag Harki den Sommer > Amyklai wird recht strukturiert geführt > Darlegung, wie es geführt werde > Über Schnipsel, Sortierung und Linkleseliste > Gefahren der Strukturiertheit > Mein Gravatar gefällt mir nicht mehr.

Bildquelle: herefordcat, CC

Lehrer und Schüler

lehrer.jpgschueler.jpgEs erscheint kurios, daß William Bouguereau (1825-1905) tatsächlich der Lehrer von Henri Matisse (1869-1954) war. Ich mag beide ganz gerne, wobei man sicherlich mit Bouguereau viel besser provozieren kann.

Bundeskriegsflagge?

Man mag mir bitte den bloggigen Titel nachsehen, aber das war tatsächlich meine erste Assoziation zum Titelfoto der heutigen FAZ…

Also: In Zweibrücken hat es eine Trauerfeier für die in Afghanistan gefallenen BW-Soldaten gegeben. Die Särge sind nicht mit der schwarzrotgoldenen Bundesfahne bedeckt, sondern mit so einem gelben, geschneiderten Sargüberwurf mit einem sehr großen Bundeswappen darauf.

Ich frage mich wirklich, was das soll? Wird SRG jetzt schon so sehr mit Fußball assoziiert, daß zu derlei Gelegenheiten etwas anderes her muß? Ich finde es auch sehr blöd, daß hier so eine Art Möbelschoner verwendet wird und keine schlichte Fahne wie es sein soll. Na, hatte ich ja schon gesagt, die Ösis haben bei solchen Angelegenheiten ein besseres Händchen…