Monatsarchiv für November 2008

Mogadischu – Die Nacht der Helden

modadischu„Mogadischu“, dokumentarischer Spielfilm im Ersten. Von Philip Remy (Buch) und Roland Suso Richter (Regie)

:d:

Fuhr sieht in der Welt drei Männer im Zentrum des Geschehens, nämlich Schmidt, Wischnewski und Wegener. Mag sein, aber ich sehe in diesem packenden Film nur einen Helden, nämlich Ulrich Wegener und die Männer der GSG9. Darauf ist der Film von den allerersten Minunten an zugeschnitten, sie, und nur sie, verscheuchen schließlich den Albtraum.

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Kaschmir

sargent_kaschmir.jpgWas assoziiert man eigentlich so zum Thema „Islam in Indien“? Na, John Singer Sargents „Kaschmir“! Entstanden ist das wunderbare Bild im Jahre 1908, als auch in Indien die Welt noch leidlich in Ordnung war; es zeigt Sargents etwa elfjährige Nichte Reine Ormond in einem exotischen Kaschmir-Schal in sieben verschiedenen Posen.

Freiwild

freiwildHeute morgen bin ich vom D-Radio mit dem Selbstbezichtigungsschreiben eines großstädtischen Fahrradfahrers geweckt worden: „Freiwild Radfahrer“. Je nun, die Sache mag sich in Berlin dramatischer darstellen als im gemächlichen Hannover, aber ich empfinde das alles nicht so.

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Amyklais schönste Covergirls II

covergirls2Pfui, war das ein bleierner Tag, wieder viel zu wenig Schlaf bekommen. Watte im Kopf. (Und eben Blei, beides. Und Stroh.) Selten so wenig Lust zum Schreiben gehabt wie heute. Um dem Tag blogue-technisch doch noch ein kleines Lichtlein aufzusetzten, erlaube ich mir, eine neue Ausgabe des amykläischen Pirelli-Kalenders zu veröffentlichen. :-)

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Bombasa

mumbaiStrange, ausgerechnet der Spon, der bei so etwas ansonsten recht souverän ist, macht nun den englischen „Mumbai“-Quatsch mit.

Das Feuerschiff

feuerschiff„Filmmittwoch im Ersten“ – Das Feuerschiff

Nach längerer Zeit einmal wieder an einem ARD-Mittwochsfilm hängengeblieben. Ein ebenso dichter und spannender wie kluger Film zum Themenkomplex „gewaltsamer Widerstand gegen Gewalt“.

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Von der Hisbollah lernen,

bilderkrieg_196hieße das siegen lernen? In der NZZ findet sich ein Text über die Propaganda-Methoden der diversen religiös-politischen Lager im Libanon, der für Leute, die sich für Ikonen und Ikonisierungen interessieren, ganz interessant sein könnte: „Der Krieg der Bilder“. Daraus:

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FRauchen

sebergIch möchte mich keineswegs allzu penetrant an Nigromontanus‘ hübsche Serie „Schön(e) rauchende Frauen“ anhängen, aber der heutige Eintrag über/mit Jean Seberg hat mir doch keine Ruhe gelassen. :-) Mein Windows ist auch immer noch kaputt, Zeit zur Reparatur oder Neuinstallation werde ich frühestens in zehn Tagen, oder so finden. Ein bißchen GIMP-Training kann auch daher gar nicht schaden.

Und wir sind alle Prinzipienreiter – bei Philipp gibt’s grundsätzlich nur Schwarzweißbilder, hier grundsätzlich nicht. :-) :nasehoch: ( ;-) )

I pretoriani

genuaIn Genua sind jetzt die Urteile für 29 Polizisten verkündet worden, die im Juli 2001 beim G8-Gipfel in dieser Schlaf-Schule die Globalisierungsgegner zusammengedroschen haben: einige Freisprüche, einige Haftstrafen, die wohl nicht angetreten werden müssen. Der FR ist das viel zu wenig: „Keine Strafe für die Verantwortlichen“.

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Verbots-Vorschlag

wiki_bissetwiki_artziMan sollte es Wikipedia generell verbieten, von Schauspielern, Musikern und ähnlichen Leuten, von allen Leuten, deren Aussehen von Interesse ist (ob das auch für Politiker zutrifft, weiß ich nicht), überhaupt Fotos zu veröffentlichen. Die bringen bekanntlich nur gemeinfreie Bilder, und das sind dann eben sehr oft irgendwelche kruckeligen Schnappschüsse, furchtbar.

Häschen in der Grube (Batic; Leitmayr)

tatort_haeschenTatort „Häschen in der Grube“, BR 2008, Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Ivo Batic (Miroslav Nemec)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Bosheit der Pharmaindustrie

:-)

Nen Tatort, wo eine(r) zum Schluß wo runterspringen will und dann vom Kommissar gerade noch davon abgehalten wird, hat es nun schon seit mindestens sechs Wochen nicht mehr gegeben. Das verstört ein bißchen; aber keine Angst, die Welt ist noch im Lot.

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WordPress 2.7

wordpressIn Bälde wird die Version 2.7 der in diesem Blog eingesetzten Software WordPress erscheinen. Aus verschiedenen Gründen (die alle was mit meiner Terminplanung und/oder mit meinem Basteltrieb zu tun haben) war ich gezwungen, etwas zu tun, was man eigentlich nicht tun sollte – nämlich hier heute schon eine Beta-Version von 2.7 zu installieren.

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NZZ – War Japan eine Angreifer-Nation? (Kultur, Aktuell, NZZ Online)

Ein hoher Offizier der Japanischen Armee hat Japan auf Augenhöhe sehen wollen, und zwar bemerkenswerterweise kurz *vor* seiner Pensionierung. Leider sagt die NZZ nicht, was er eigentlich gesagt hat, es ist da ganz offensichtlich eine Textpassage unter die Räder gekommen. – Link

Nashörner

Die „libertären“ Schuljungen in Ost und West können aufatmen. Nachdem wochenlang ihre neomarxistischen Klassenkameraden von den Feuilletons, und voran von der Schirrmacher-Truppe, verhätschelt wurden, tut ihnen nun Jacques Schuster in der Welt was Gutes. Nicht an Marx soll man sich halten, sondern an Friedrich August Hayek. Und dessen volkstümliche Broschüre „Der Weg in die Knechtschaft“ soll nun den Weg aus der Finanzkrise weisen – und jeder, der da Zweifel hat, ist ein „Nashorn“. Es lebe der wirtschaftspolitische Sachverstand des deutschen Feuilletons.

Bildquelle: Turkinator, CC

Text und Bild

Das heutige Bild („Die Welt, eine Hallig“) gefällt mir ausgesprochen gut – man mag das auf norddeutschen Regionalpatriotismus und/oder auf frühkindliche Prägung durch Nordseeurlaube und Fantasy-Romane zurückführen. Als umso verstörender empfinde ich (wieder einmal) diesen gequält witzigen Erklärungs- und Rechtfertigungs-Zehnzeiler unter dem Bild. Diese geschraubten Texte aus dem Feuilleton drängen auch Leitglosse und Leitartikel an die Wand.