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Monatsarchiv für Dezember 2008

Der tote Chinese (Sänger; Dellwo)

chineseTatort „Der tote Chinese“, HR 2008, Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki), Fritz Dellow (Jörg Schüttauf)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Menschenhandel, China

:-)

Der langsame Anfang mit vielen schnellen Schnitten schien meine in den letzten Sänger-Folgen aufgebauten Ressentiments zu bestätigen – aber dann ward es doch recht bald ein sehr brauchbarer, spannender Tatort.

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Aus der Situation heraus verständlich

gaza.jpgund auch unvermeidlich, wenn man sich in der Form mit Israel anlegt, aber natürlich keineswegs geeignet, eine dauerhafte Beruhigung herbeizuführen. Das wären meine zehn Cent. Und wieder einmal Ekel vor den frommen Schreihälsen aller Religionen, versteht sich – in diesem Fall in der Tat besonders vor den moslemischen, die sich hinter ihren Frauen und Kindern verbarrikadieren, um dann kreischend irgendwelche Leichen präsentieren zu können. Des weiteren bei Scipio.

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… ist tot (ergänzt)

ist_totIrgendein Obermops der FAZ hat sich vor längerer Zeit mal in einer Sprachglosse über diese bombastischen Meldungen „XY ist tot“ beklagt – insofern beispielsweise auch Luther und Goethe tot seien, nur eben schon länger. Reine Logelei natürlich, und natürlich schreibt das so auch weiterhin die FAZ und faz.net erst recht. Nur in der Reihung, siehe Bild (Screenshot aus meinem Netvibes-Reader), wirkt es schon drollig.

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Auf dem Laufsteg

laufstegDieser Tage wird es schick, Schiffe ans Horn von Afrika zu schicken, so scheint’s. (In einem Katzenblog haben wir das neulich als „Cape Horn“ bezeichnet gesehen…) Nun also auch die unvermeidlichen Chinesen, die eigentlich immer zugreifen, wenn sich eine Gelegenheit bietet, tiefeingewurzelte Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Nun ja, hoffen wir, daß auf der „Karlsruhe“ niemand bei der Wahrnehmung des so gewiß „robusten Mandats“ ernstlich zu Schaden kommt.

Toben

StreifenNicht im Sinne von „wüten“, sondern im konkreten, körperlichen Sinne – austoben. Bei Frost und Dunkelheit durch die leeren Straßen der Stadt gegen den Ostwind anrennen, angetan mit einem russischen Matrosenhemd, ein martialisches gallisches Liedchen auf den Lippen. Was könnt’s Schöneres geben?

In der Bahn

bahnEinen unbedingt empfehlens- und lesenswerten, subtil beobachtenden, vielleicht etwas zu langen Artikel über die Deutsche Bahn haben Patrick Bahners und Edo Reents von der FAZ verfaßt: „Hier sind wir bedient“. Es geht im Asserateschen Sinn um den Verfall der guten Sitten, des Stils und der Manieren in der „Dienstleistungsgesellschaft“ und darum, wie die Bahn diese Prozesse begünstigt. Die Leute sollen sich wie zu Hause fühlen, und wenn sie das schon aus verschiedenen Gründen nicht können, dann benehmen sie sich wenigstens so.
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Frohe Weihnachten">Und noch ein Jingle –> Frohe Weihnachten

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Play

Zum Inhalt: Jingle, Yehuda Poliker, Sommer, Winterloch, Störungsmelder, Helmut Schmidt, Weihnachten.

So, und nun noch schriftlich nachgetragen und etwas weniger deprimiert im Tonfall:

Allen Lesern von Amyklai ein frohes Weihnachtsfest! :-)

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Bandera Nera

banderaIn der Süddeutschen ein kenntnisreicher Artikel von Thomas Urban über die unterschiedlichen Geschichtsbilder in der Ost- und in der Westukraine: „Mörderische Hungersnot“. Neu war mir beispielsweise, daß die Jahre der Hungersnot anfang der 30er in der Ostukraine zumindest partiell als fette Jahre in Erinnerung sind / sein sollen:

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Amyklais schönste Nicht-Girls-Cover

nichtgirlsSo, am Abend eines ziemlich toten Tages hier und in den benachbarten Blogs habe ich mir den Spaß gemacht, eine neue Galerie zusammenzustellen: nämlich eine persönliche Lieblings-Auswahl aus den Bilder, die hier in den letzten Monaten „rechts oben“ durchgerauscht sind und die keine Frauenportraits sind.

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Von leidenden Intellektuellen und aristokratischen Schnurrbärten

salonEin polnischer Intellektueller, nämlich Stefan Chwin, beklagt sich wortreich und in der Tat lesenswert darüber, daß die polnische Intelligenzia keinen Vaclav Havel hervorgebracht hat, daß Lech Walesa vielmehr, um es brutal zusammenzufassen, ein charismatischer Proll ist. Erschienen ist das Original in der Zeitung Tygodnik Powszechny, salon.eu bringt es auf englisch, der Perlentaucher faßt es auf deutsch zusammen und zitiert die Kernaussage.

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Granit (Eisner)

granit

Tatort „Granit“, ORF 2008, Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Weihnachten :-)

:-)

Um 20:30 Uhr hatte ich im Zorn folgendes hier veröffentlicht:
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