Der tote Chinese (Sänger; Dellwo)
Tatort „Der tote Chinese“, HR 2008, Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki), Fritz Dellow (Jörg Schüttauf)
Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Menschenhandel, China
Der langsame Anfang mit vielen schnellen Schnitten schien meine in den letzten Sänger-Folgen aufgebauten Ressentiments zu bestätigen – aber dann ward es doch recht bald ein sehr brauchbarer, spannender Tatort.



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Irgendein Obermops der FAZ hat sich vor längerer Zeit mal in einer Sprachglosse über diese bombastischen Meldungen „XY ist tot“ beklagt – insofern beispielsweise auch Luther und Goethe tot seien, nur eben schon länger. Reine Logelei natürlich, und natürlich schreibt das so auch weiterhin die FAZ und faz.net erst recht. Nur in der Reihung, siehe Bild (Screenshot aus meinem Netvibes-Reader), wirkt es schon drollig.
Dieser Tage wird es schick, Schiffe ans Horn von Afrika zu schicken, so scheint’s. (In einem Katzenblog haben wir das neulich als „Cape Horn“ bezeichnet gesehen…) Nun also auch die unvermeidlichen Chinesen, die eigentlich immer zugreifen, wenn sich eine Gelegenheit bietet, tiefeingewurzelte Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Nun ja, hoffen wir, daß auf der „Karlsruhe“ niemand bei der Wahrnehmung des so gewiß „robusten Mandats“ ernstlich zu Schaden kommt.
Nicht im Sinne von „wüten“, sondern im konkreten, körperlichen Sinne – austoben. Bei Frost und Dunkelheit durch die leeren Straßen der Stadt gegen den Ostwind anrennen, angetan mit einem russischen Matrosenhemd, ein martialisches gallisches Liedchen auf den Lippen. Was könnt’s Schöneres geben?


So, am Abend eines ziemlich toten Tages hier und in den benachbarten Blogs habe ich mir den Spaß gemacht, eine neue Galerie zusammenzustellen: nämlich eine persönliche Lieblings-Auswahl aus den Bilder, die hier in den letzten Monaten „rechts oben“ durchgerauscht sind und die keine Frauenportraits sind.

