schriftzugover

Monatsarchiv für Januar 2009

Der Herr soll vergeben…

herr_vergib1Ich finde in einem katholischen Weblog einen Deutschlandfunk-Artikel von Hubert Maessen zur Williamson-Affäre gelobt. In der Tat, bemerkenswert, daß ausgerechnet einer vom WDR derlei schreibt: „Herr, vergib ihnen!“ (Oder ob die beim WDR auch ihre Quoten-Katholen haben? Offensichtlich.)

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Weiterhin Kuttenprunzerei

marcelund Dunkelmännertum von Lorenz Jäger in der FAZ. :roll: übel Er erklärt, warum Marcel Lefebvre so geworden ist, wie er war. Nämlich wegen der Bösartigkeit des Laizismus. Immerhin:

Und manches, was von Deutschland aus gesehen als schiere Verschwörungstheorie erscheinen mag, ist in den romanischen Ländern eine Realität – dazu gehört der Einfluss der von Lefebvre mit besonderer Erbitterung betrachteten Freimaurerei. Diese Gruppierung hatte sich das Laizismus-Gesetz ja selbst als Ruhmesblatt angeheftet; der „Grand Orient de France“ sieht sich noch heute als den eigentlichen Hüter der laizistischen Werte.

So ist es. :-)

Einen Scherbenhaufen zusammenzukehren

scherbenbemüht sich im Leitartikel der FAZ jemand, dem nun wirklich niemand anti-katholische Ressentiments vorwerfen kann, nämlich Heinz-Joachim Fischer, Italien-Korrespondent und gleich noch mitzuständig für die in Italien ansässig „Weltkirche“: „Moralisch und historisch inakzeptabel“. Das scheint mir in der Tat die Sache auf den Punkt gebracht…

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NZZ – Streit in Wien über Guantánamo-Häftlinge

guantanamoUnd nun auch noch die… Daraus:

Die österreichische Regierung hat am Dienstag … Sowohl Aussenminister Spindelegger als auch Innenministerin Fekter … Noch zahlreiche offene Fragen… Justizministerin Bandion-Ortne

:-DLink

Ebenfalls gestern abend…

zeitungszeugen… hing die Nummer 2 der Zeitungszeugen noch prominent bei meinem Stammkiosk zum Verkauf aus. Ich frage den Besitzer, ob das denn noch verkauft werde. Er hatte irgendwas gehört, aber nichts näheres mitbekommen: „Solange vom Verlag nichts kommt…“

Seit gestern abend schon

kornhat es auf faz.net ein sehr lesbares, kurzes Interview mit Salomon Korn (Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland) zur Rehabilitierung eines „Holocaustleugners“ durch Ratzinger (ich darf mir einfach mal erlauben, die strafbewehrte Herumschrei-Vokabel in Anführungszeichen zu setzen): „Der Papst fällt zurück ins Mittelalter“.

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Eben gerade

wilhelm_zwoim Deutschlandradio ein ganz brauchbares Interview mit dem Historiker Wolfgang Wippermann anläßlich des heutigen 150. Geburtstages Wilhelms II. Scheint nicht im Netz greifbar, hier das betreffende „Kalenderblatt“. Edit: Das Interview liegt nun vertippselt auf der Website vom D-Radio vor: „Im Schatten von Bismarck und Hitler“.

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R.I.P.

kuckuckseiArchäologie wird bei Gurkenvölkern bekanntlich sehr schnell zu einer überaus politischen Wissenschaft – und auch anderswo sind Archäologen recht phantasiebegabte Wesen. Die taz berichtet sehr amüsant über einen Fall aus dem Baskenland: „Der Ursprungsmythos als Kuckucksei“. Daraus:
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Rabenherz (Ballauf; Schenk)

tatort_rabenherzTatort „Rabenherz“, WDR 2009, Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Abtreibung bei katholischen Krankenschwestern und Wunderheilerinnen aus dem Münsterlande.

:-/

Nun ja, das hatte denn doch seine Längen. Der Zuschauer kapiert so eine gute Stunde lang überhaupt nicht, worum es eigentlich geht. (Indem ich hoffe, daß dieser Satz nicht der Tatsache geschuldet ist, daß Harki wieder einmal zu blöd war, einem Fernsehkrimi folgen zu können.)

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Ich gelobe,…

i_pledge… hier eine noch lichtere, noch europäischere, noch unseriösere, noch unsolidere, noch egozentrischere Ästhetik zu kultivieren.

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Aus dem Sandbuch

robert_burnsDer Bibelverkäufer ist im Haus und bietet Borges das Buch ohne Anfang und Ende und mit einer unbestimmten Seitenzahl an. Er rechtfertigt sich, es einem Eingeborenen in Indien abgeluchst zu haben. Er sei Presbyterianer und sei sich sicher, den Eingeborenen nicht übers Ohr gehauen zu haben, als er das teuflische Buch gegen das Wort des Herrn eingetauscht habe.

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