Monatsarchiv für Januar 2009

Episches aus Frankfurt

eposDie Medienwissenschaftlerin (was immer das sein mag, Medienwissenschaften…) Miriam Meckel haut in einem – ansonsten aber wirklich lesenswerten und abwägenden – Artikel zur Zukunft des Druckjournalismus in der FAZ ziemlich auf den Putz. Zum Beispiel schon, indem sie titelnd Zeitungen als „episches Medium“ tituliert.

Und dann:

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Shots, zum soundsovielten Male…

shotSnapshots sind einfach genial. Daher hier jetzt wieder durchgängig und ohne Ausnahmen Snapshots zu externen Links. Auch, wenn’s mal zuckt…

„Ich kam von Frankfurt nach Berlin…“

berlinAngeblich (!) soll der Suhrkamp-Verlag von Franfurt nach Berlin umziehen wollen, so die Welt. Der Perlentaucher sieht schon die Buchmesse in Berlin, zumal ja auch schon das Feuilleton der FAS da ist. Je nun, ich reg mich schon längst nicht mehr so sehr wie vor einem Jahr über Berlin auf, sollen sie mal machen… Ob Mosebach und Asserate auch nach Berlin ziehen werden? (Edit: Und Leipzig leidet auch.)

Bildquelle: M Kuhn, CC

SZ – „Zeugen unerwünscht“

zeugenMarc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung über diese bekannte Sepplhuber-Masche, mit in der unmittelbaren Nachkriegszeit von den Amis zugeschusterten Urheberrechten Geschichtspolitik zu machen. (Geht natürlich um diesen Zeitungsband.)

John Singer Sargents „Bernsteinrauch“

sargent_rauch„Fumée d‘ambre gris“, ist von 1880, also noch aus seinem Frühwerk. Ein wunderbares Bild – „weiß auf weiß“. Das war übrigens das Bild, durch das ich in dem schrecklichen Sommer 2008 zuerst auf JSS aufmerksam geworden bin und auch das erste, das hier rechts oben zu sehen war.

Ein Tiefschlag zu Tagesbeginn…

anmutDas ist kaum zu fassen… Der PT fällt auch sofort drüber her und ich möchte mal wissen, wieviele Blogger sich das jetzt wie ich „nicht entgehen“ lassen wollen. Also, Michael Rutschky fabuliert ausgerechnet in der Frankfurter Rundschau über Barack Obamas „würdigen Antritt“: „Anmut der Macht“.

Einleitend gibt er uns ein bißchen Nachhilfe im Fache Englisch:

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Mädchen auf dem Panzer

tankgirl11Man wird mir das nicht als Jubelparteinahme im Gaza-Rabatz auslegen – ich finde einfach nur das Foto toll. Der alte Gaddafi hatte schon seine Gründe, das mit den Soldatinnen nachzumachen. (Wobei ich mich auch wundere, denn eigentlich werden israelische Soldatinnen doch nicht in Kampftruppen eingesetzt?) Nachtrag zur Quelle des Bildes: Das war aus dem Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin.

Vive la Résistance – la semaine commence

widerstand

Endstation Rechts tritt heute, wie gestern angekündigt, gleich die nächste „Woche“ los – nach der „Neuen Rechten“ nun der „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Die Rostocker legen los mit einem Text von Claudia Naujoks über die Geschichte und Vorgeschichte des 20. Juli: „Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der 20. Juli 1944″.

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JSS – Die Familie des Herzogs von Marlborough

duke_of_marlborough_familyMan beachte die in der Tat konservativ-subversive Komposition dieses prächtigen Familienbildes von John Singer Sargent aus dem Jahre 1905 (332,7 x 238,8 cm!). Er, immerhin ein englischer Herzog und Chef des Hauses, steht ein bißchen verloren am Rande, sie (deren Geld übrigens die Familie vorm Ruin gerettet hat), steht in der Mitte und thront über allem. Herrlich!

Gegen die Unbedingten – André Glucksmann

glucksmannIch empfehle allen am aktuellen Nahost-Rabatz Interessierten ganz unbedingt die Lektüre jenes Textes von André Glucksmann, anläßlich dessen seinem Verfasser neulich von Hanimann in der FAZ so eine Art moralischer Bankrotterklärung vorgeworfen wurde: „Die Worte und der Krieg“. (Original in Le Monde)

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Schwarzer Peter (Saalfeld; Keppler)

schwarzer_peterTatort „Schwarzer Peter“, MDR 2008, Eva Saalfeld (Simone Thomalla), Andreas Keppler (Martin Wuttke)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Gewalt in der Ehe. „Nachttaxis für Frauen – solange es Männergewalt gegen Frauen gibt!“ Zum Schluß gar noch Tierquälerei. (Das superdeutsche Herz halt.)

:-)

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Zur Hessenwahl…

144_guembelIrgend jemand aus der Nachbarschaft hatte sich neulich drüber lustig gemacht, daß der SpOn den Vornamen des hessischen SPD-Spitzenkandidaten nicht richtig schreiben kann, also „Thomas“ statt „Thorsten“ geschrieben hat. (Wer war das doch gleich? Ich hab’s nach einigem Suchen nicht gefunden und wäre für einen Tip dankbar.) Gestern ist mir im Seitenbalken tatsächlich der gleiche Lapsus unterlaufen, es war wirklich keine Absicht. Es ist eben ein echter Chrismatiker… Und man ist so stolz, wenn man sich den Nachnamen gemerkt hat.

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