Tagesarchiv für Dienstag, den 12. Mai 2009

Napoleon und Talleyrand

talleyrandAus der SZ, zitiert im PT:

Gustav Seibt rät Peer Steinbrück, sich im Umgang mit kleiner Ländern nicht Napoleon, sondern Talleyrand zum Vorbild zu nehmen. Ersterer hatte ein große Klappe, ein hochfahrendes Wesen und endete unschön. Letzterer dagegen „wusste, dass in zwischenstaatlichem Verkehr die Fiktion herrschen müsse, alle souveränen Länder seien gleichrangig – ob Frankreich oder Schwarzburg-Rudolstadt. Demütigungen wirken oft übler als materielle Bedrückung. Talleyrand war so beliebt, dass er im Jahr 1814 nach Napoleons Sturz nicht zuletzt mit Hilfe der kleineren deutschen Länder und Österreichs gegen Preußen und Russland einen sensationell milden Frieden für Frankreich aushandeln konnte.“

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Nun zur Erläuterung…

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ich habs jetzt satt, wirklich, so richtig satt. was bringt Ihnen eigentlich die lektüre des hagakure, wenn Sie dann doch durchdrehen wegen jeder kleinigkeit?

Das wurde mir neulich mal gesagt, sicher auch zu Recht. Allein: Diesmal war’s nicht so, ich hatte mir das schon in den letzten Tagen recht gut überlegt. Hier also die gestern abend versprochenen Erläuterungen, ich mach’s kurz.

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