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Monatsarchiv für Juni 2009

Zum Tod von Pina Bausch

bauschAls an musischen Dingen nur arg peripher interessierter Mensch bin ich selbst überrascht, wie sehr mich die Nachricht vom Tode Pina Bauschs getroffen hat. Zum Fachlichen verweise ich auf einen, sofern ich das beurteilen kann, gelungenen Artikel auf FAZ.net: „Ihr hätte der Nobelpreis für Tanz gebührt“. Klar, wem sonst?

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Kniff zu gestörtem Blocken bei Twitter (ergänzt)

kniff2Das Problem hat sich schon herumgesprochen, hier meine 10 Pfennig zur Verbreitung des Workarounds, ich habe das irgendwo im Twitter andeutungsweise gelesen und halt ausprobiert, es geht:

Problem: Die Block-Funktion im Twitter zickt seit Tagen – die Geblockten bleiben noch ewig lange in der eigenen Follower-Liste und sie werden bei den „x followers“ rechts oben mitgezählt.

Lösung: Sich selbst temporär (!) auf „protected“ setzten, dann die Schurken/Nervbolzen entfernen, dann den „protected“-Status rückgängig machen. Weg sind sie. :-)

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Liebes-Umfrage: Wann wärst Du gerne dabeigewesen?

Clio_liebeIch kann’s mir nicht verkneifen, der Haß-Umfrage von gestern eine weitere nachzuschieben. Exakt die gleichen Jahre konnte ich dabei nicht verwenden, Überschneidungen hingegen gibt es schon. (Das ganze hat hoffentlich so erkennbar Spielcharakter, daß ich mir auch hier längliche Erklärungen zu den einzelnen Jahren meine sparen zu können.)

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XII Vektoren

12vektorenSo, als Abschluß der kleinen Vektoren-Serie noch einmal alle bisherigen und fünf weitere Graphiken en bloc in einer Galerie. Und hier die dazugehörigen Vektorgraphiken im eps-Format. Nur vorbeugend, falls sich tatsächlich jemand darüber wundert oder gar darüber aufregt, daß Sophie Scholl und Anne Frank in dieser Runde auftauchen:

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Der Artikel

articleIch meine den Artikel von „der Iran“, also das „der“. Vor Jahren habe ich mich mal drüber aufgeregt, daß er mehr und mehr verschwindet – da hätte ich heute freilich viel zu tun. Was soll’s? Den meisten Deutschen, die die angelsächsische Praxis übernehmen, dürfte auch gar nicht bewußt sein, daß es im Englischen ursprünglich ein Aspekt von „politischer Korrektheit“ war, die „armen, heißen Länder“ nicht mehr mit einem Artikel zu bedenken, also nicht mehr „the Argentine“, „the Gambia“ etc. zu sagen…

Bildquelle: hawkexpress, CC

Das Mädchen Galina (Lannert; Bootz)

tatort_galinaTatort „Das Mädchen Galina“, SWR 2009, Thorsten Lannert (Richy Müller), Sebastian Bootz (Felix Klare)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Keines! :-)

:-) bis  :d:

Exzellent, wie ich zu meiner nicht geringen Überraschung feststellen muß. Dicht, peppig, charmant, spannend, nie konfus, geradezu packend. Und nein, es war nicht das Töchterlein, obwohl wir das alle gedacht haben.

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Viele Farben Grün

gruenHm, strange, die Farbe Grün steht mittlerweile nicht nur für den Islam und den Islamismus, sondern auch für den Anti-Islamismus – weil sich dieser im Iran islamisch maskieren muß. Je nun. Die Twitterer machen’s mit ohne zu murren, gut so. (Hoffentlich nicht, ohne sich zumindest zu wundern.)  Dann haben wir da noch die Partei der Grünen. Grüne Welle. Gibt’s die Grüne Woche eigentlich noch? Irland ist auch grün. Die Sezession nur dieses Jahr, im nächsten wird sie rot. Im Russischen Bürgerkrieg gab es neben Roten und Weißen auch Grüne – nämlich anarchistische Gruppen, Nestor Machno wäre da der wesentliche Name. Noch was?

Podcast gelegentlich der Aufstandswoche

delacroix_freiheit

Play

Inhalt: Aufstände, 17. Juni 1953, Ukraine, Baltikum, Zensursula, Lage im Iran

Der größte Hammer

zensursula96der gestrigen Bundestagsdebatte war nach meinem Empfinden, daß Leyen es gewagt hat, nicht einmal zur Debatte anzutanzen. Es macht sich da ein ganz tiefer Haß auf einen bestimmten Politikertypus merklich, der geistig und mental einen Schritt vor der Französischen Revolution hängengeblieben ist. So könnt Ihr, liebe Leute, mit Citoyens nicht umspringen. Ça ira, Freundchen… Und die Frau kommt ja auch aus so einem Traditionalisten-Milieu, das von „1968″ keineswegs gründlich genug durchgepustet worden ist.

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Das dritte Drittel

dreidrittelIch finde die Argumentation der Giordano-Bruno-Stiftung einfach überzeugend: Grob ein Drittel der Deutschen ist evangelisch, ein Drittel katholisch, ein Drittel konfessionlos – jeweils ins unterschiedlichen Graden engagiert. Die ersten beiden Drittel sind aufgrund des altväterlichen Staatskirchenrechts der BRD vielfältig privilegiert: Staat als Steuerbüttel, Schulunterricht, Öffi-Medien etc. Das dritte Drittel ist nicht repräsentiert, und das ist ganz offensichtlich nicht in Ordung. Nun, in einem modernen, laizistischen und aufklärerischen Staat stellte sich die Frage in dieser Form gar nicht.

Bildquelle: Amadeu Sanz, CC

Tag der deutschen Einheit

tag_der_deutschen_einheitDer ist heute, und damit basta. Vorhin haben sie im Bundestag eine „Gedenkstunde“ an den Volksaufstand abgehalten, so ließ es sich dem Twitter der nennenswerten Julia Klöckner entnehmen. Aber Gedenkstunden aus diesem Anlaß bringen’s eben nicht, und der 3. Oktober bringst schon mal gar nicht.

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