Das dritte Drittel
Ich finde die Argumentation der Giordano-Bruno-Stiftung einfach überzeugend: Grob ein Drittel der Deutschen ist evangelisch, ein Drittel katholisch, ein Drittel konfessionlos – jeweils ins unterschiedlichen Graden engagiert. Die ersten beiden Drittel sind aufgrund des altväterlichen Staatskirchenrechts der BRD vielfältig privilegiert: Staat als Steuerbüttel, Schulunterricht, Öffi-Medien etc. Das dritte Drittel ist nicht repräsentiert, und das ist ganz offensichtlich nicht in Ordung. Nun, in einem modernen, laizistischen und aufklärerischen Staat stellte sich die Frage in dieser Form gar nicht.
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