Monatsarchiv für Juli 2009

Noch einmal zu Facebook

serraoMarc Felix Serrao von der Süddeutschen hat sich viel gründlicher mit Facebook befaßt als ich und subsumiert seine partiell leidvollen Erfahrungen in einer sechspunktigen Überlebens-Handreichung für nämlichen Netz-Sozial-Dienst: „Freundschaft? Nein danke.“ Man ahnt es schon, es geht ihm vor allem darum, davor zu warnen, zu viele Freundschaftanfragen zu akzeptieren.

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Kein Kommentar

fdjIch rege mich gerade über eine Doku über die Geschichte der FDJ in der ARD auf. Und zwar nicht einmal so sehr darüber, daß da fast nur Alt-Stalinisten und maximal noch ein paar Halbdissidenten zu Wort kommen – sondern darüber, daß überhaupt nur „Zeitzeugen zu Wort“ kommen.

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AusGeZeichnet! Ein Pfau!

pfauHurra, jetzt bin ich auch gezeichnet worden! Und zwar als Pfau! :-))) Vielen, herzlichen Dank!

Also, viele, die hier mitlesen, werden wissen, worum es geht, aber ich erkläre die Sache lieber doch noch einmal. Also: Die Erlanger Graphikerin Michaela von Aichberger twittert als @frauenfuss und hat vor gut zwei Wochen die Aktion „Ich male meine Follower“ (bei Twitpic) begonnen.

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„Der feste, federnde Stil“

dominHeute (27.7.) wäre die große deutsche Dichterin Hilde Domin hundert Jahre alt geworden – und fast hätte sie’s auch geschafft. Einen lesenswerten Gratulationsartikel von Ulla Hahn finden wir in der Emma.

Tjo, die Domin und Fritz Haber – das sind so meine beiden Lieblingsbeispiele für den traditionell wahrlich meisterhaften Umgang Deutschlands mit brauchbaren Minderheiten.

Amykland in being

amyklandAls alter Kartenfreak habe ich heute ein wenig mit Google Maps herumgebastelt und eine Blog-Landkarte erstellt: Amykland. Wie der Titel dieses Eintrages vermuten läßt: Die Sache ist noch nicht fertig und soll laufend gepflegt werden. Zunächst einmal habe ich da vor allem die Twitterer reingepackt, mit denen ich am meisten kommuniziere.

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Schreckens-Orte

libraryIch hab im Studium und danach viel in wissenschaftlichen Bibliothek gejobbt, und kann in der Rückschau sagen: Es hat in wissenschaftlichen Bibliotheken grundsätzlich ein extrem mieses Arbeitsklima; es herrscht dort immer eine Atmosphäre allgegenwärtigen, überbordenden Hasses und Mobbings, die selbst die Maschinistin überfordern würde.

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Waterhouse

waterhouse_damefrei_sein hat’s gefunden und heute abend im Twitter verbreitetet, danke! Also, ein FAZ-Artikel über die große John-William-Waterhouse-Ausstellung in London. Tjo, die „Lady von Shalott“, wo hinge sie nicht? :-)

Ich meinerseits bin froh, meine Präraffaeliten-Phase im letzten Sommer überstanden und hinter mir zu haben.

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Vier Fotos aus der Normannenstraße

vierfotosIn den letzten vier Tagen waren hier „rechts oben“ vier Fotos von B.C. Richter zu sehen. Ich danke der Fotografin sehr für die Erlaubnis, sie verwenden zu dürfen. Es hat sich um vier bis jetzt titellose Bilder aus der Serie „Normannenstraße“ gehandelt – die Fotos wurden in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen „Ministeriums für Staatssicherheit“ der DDR oder in dessen Nähe gemacht.

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Warum kennt niemand das Gesicht von Neil Armstrong?

armstrongDas frage ich ich gerade (einmal wieder) angesichts des heranrollenden 40. Jubiläums… Es gibt diese offiziellen Bilder von der NASA aus der Zeit der Mission, aber man kennt das Gesicht irgendwie nicht. Das von Gagarin kennt jeder, das von John Glenn kennen die meisten, aber nicht das von Armstrong. Er ist eben keine Ikone. Warum eigentlich nicht?

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Studiengang Qualitätsjournalismus

qualijounalisQualitätsjournalismus kann man auch studieren, zumindest bei den Ösis, nämlich zum Master, zum Beispiel hier. (Gestern kursierte ein weiteres Beispiel durch den Twitter, es war auch aus Österreich.) Man stelle sich einmal folgende Studiengänge vor: Qualitätsmedizin, Qualitätsjura, Qualitätssoziologie. Denen muß die Angst, und sei es nur die, nicht für voll genommen zu werden, wirklich arg im Nacken sitzen.

Podcast zum Beginn des Sommerlochs 2009

sommer

Play

Zum Inhalt: Informelle Sommerpause. Wenig los. Auch in anderen Blogs wenig los. Mäßiger Allgemeinzustand. Bitte um Generalabsolution. Wutanfälle. Keine Aufreger. Grüße.

Bildquelle: pictalogue, CC

Avec Comic Sans

comicsansloverSo, aus purem Trotz gegen die Hekatomben von Gemecker über die Schrift „Comic Sans MS“ hier einmal wieder und zumindest für ein paar Tage nämliche Schrift für die Überschriften. :-)

Unmoral. Und es ist ja eine unheimliche Ruhe…

unmoralOh weh, der Tag beginnt wegen eines Fehlklicks im Feedreader mit einer Extremdosis Qualitätsjournalismus. Ein Süddeutscher über den Gaza-Report von „Breaking the Silence“: „Die Unmoral der Truppe“. Schon der Tiiitel! Als ob es da um etwelche Obszönitäten ginge… Und hat an jemals einen faderen Anriß gesehen als das hier:

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Boxkämpfe

boxenHab mir heute abend die beiden Mittelgewichtskämpfe angeschaut. Der bosnischstämmige Felix Sturm (ehedem Adnan Catic) hat hinten auf seinen Shorts den Schriftzug „Srebrenica“ stehen – heute am 14. Jahrestag des Massakers. Notiert wird das vom Kommentator nicht, wenn es mir nicht entgangen wäre.

Außerdem noch den Ringkampf Zbik gegen Spada. Je nun, auch wenn Boxen und Antifa-Sites-Basteln die mecklenburgischen Fähigkeiten schlechthin zu sein scheinen: hübsch anzuschauen war das nun gerade nicht.

Bildquelle: aaardvaark, CC

Wenn ich ein männliches Kälbchen wäre…

1403085789_4481dca750… und mir mein weiteres Leben aussuchen könnte, würde ich unbedingt und in wohlverstandenstem Eigeninteresse die Karriere eines spanischen Kampfstiers einschlagen. Ein anständiges Leben und ein auffälliger Abgang, was will man mehr als Rind? Auch (aber keineswegs in erster Linie) deshalb bleibt Harki ein leidenschaftlicher Befürworter, Fan und Freund des Stierkampfes. :d:

Bildquelle: jean-pierre jeannin, CC