Monatsarchiv für Oktober 2009

Und nun lauere ich

3521234261_683bfdcc44… und zwar wirklich nicht (oder kaum) hämisch, sondern ehrlich interessiert, ob der Firma Jack Wolfskin durch die Aufregung um sie im Netz irgendein meßbarer Schaden entstehen wird. Je nun, die Sache wird wieder einmal prächtig bei Google gefunden – aber passiert wirklich etwas? Werden diese Jacken nun fühlbar weniger gekauft werden? Ich bezweifele es bis zum Beweis des Gegenteils (den ich gutwillig zur Kenntnis nehmen würde). Und in spätestens einer Woche haben die „Social Media“-Fans einen anderen Aufreger gefunden.

Bildquelle: kat.dodd, CC

Hin und zurück

Der Aufmerksamkeit meiner lieben Mitblogger empfehle ich diese gerade neu in Amyklais Selbstdefinition aufgenomme Passage zum Thema „Linkpartnerschaften“.

En Suède

suedeDiese Weihnachtswerbung hier war heute abend im Postkasten; war ein richtiges Zusammenzucken, als ich das in der Hand gehabt habe. (Mein Blick fiel zuerst auf die abgebildete Rückseite…) Dieser seit Ewigkeiten wohlvertraute Bildschirmfont Verdana für die Ikea-Reklame, je nun.  Man hat den Eindruck, daß da Dinge zusammengebracht werden, die einfach nicht zusammengehören.

Um jeden Preis (Batic; Leitmayr)

tatort_preisTatort „Um jeden Preis“, BR 2009, Ivo Batic (Miroslav Nemec), Franz Leitmayr (Udo Wachtveit)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Gewerkschaftsbonzen nicht mehr nur Bonzen wie früher, sondern nun auch noch globalisiert

:roll:

Ich fand das ziemlich mau, und zwar wegen des Buches. Nun, so gegen 20:45 hat man durchschaut, wer die meisten der Handelnden sind, die da in den ersten zehn Minuten in den Fall hineinplumpsen – eigentlich immer ein Zeichen für Arroganz oder Inkompetenz der Macher, namentlich eben des Schreibers.

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Sozial-Nerd

Das Wort gefällt mir… Es bezeichnete einen Nerd, der seine Nerdigkeit gerade auf einem Gebiet auslebte, das normalen Nerds ganz unzugänglich ist, nämlich in der Shäre des Sozialen. Der also Freude am Basteln von Gruppen und von Klüngeln hat, zum Beispiel. Das ist nicht das gleiche wie die gute alte „Intriganz“!

Refugien

refugienGestern gab’s in der Welt ein lecker Feuerwerk von Berthold-Seewald-Alterthümer-Artikeln (2x Nofrete, 2x Ägypten allgemein, 1x Altsyrien). Ich konnte das gar nicht alles lesen. :-( Heute nun der sehr lesenswerte Leitartikel zum Thema „Rückgabe“: „Ruhmeshallen als Refugien“. Zusammenfaßt: London soll Fries zurückgeben, Berlin soll Kopf nicht zurückgeben. Hübsch:

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Von wegen antiintellektuell

tazobamaIn der taz ein wirklich saublöder Kommentar von Robert Misik zur allgemeinen Verwunderung über den Friedensnobelpreis für Barack Obama: „Linke Lust am Scheitern“. Man hat den Eindruck, da soll auf die Linken zugeschrieben werden, die nämliche Verwunderung wenn nicht gerade als Gotteslästerung, so doch als böswille Besudelung ihres Lieblings-Pinups empfinden…

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Flaggenschmuck

buchmesseHeute fängt sie an, die Buchmesse in Frankfurt. Einige der Leser dieses Blogs fahren hin – ich wünsche, und zwar wirklich und von Herzen, einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt.

Ferner habe ich selbst im Moment wenig bis gar nichts mit Büchern zu tun, die Sache fällt also gar nicht in meinen selbstdefinierten Zuständigkeitsbereich und in meine Kompetenz. (Beides ist eh nicht immer ganz deckungsgleich.)

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Die Autochthonen

usenet-trollIm SpOn heute ein ganz interessanter Artikel zum Thema „30 Jahre Usenet“, verfaßt von Konrad Lischka: „Wo die Ureinwohner des Web-Dschungels hausen“.

Als ich 1999 ins Netz gestoßen bin, gab es das Web natürlich schon lange, aber der Hauptort zum Debattieren war noch eine Weile das Usenet – schon, weil bei den damals üblichen 56k-Verbindungen und Nicht-Flatrates das Parlieren in Foren in verschiedener Hinsicht wenig kommod war.

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Die Jugendfrische kulinarischer Traditionen

tomwindSchon seit einiger Zeit fällt mir auf, daß ehrwürdige kulinarische Traditionen eigentlich gar nicht so furchtbar ehrwürdig, jedenfalls gar nicht so alt sind – einerseits geradezu erschreckend, andererseit auch ein kleines, alltagskulturelles Argument gegen das leidige beflissene Strampeln nach und um „Authentizität“.

Es versteht sich, daß die meisten Rezepte der klassischen französischen Küche aus dem 19. Jahrhundert stammen. Mir geht es um volkstümlichere Dinge.
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Vermißt (Odenthal; Kopper)

tatort_vermisstTatort „Vermißt“, WDR 2009, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines

:d:

Nun, vielleicht hab ich mich in was reingesteigert und mich zu sehr mitreißen lassen, aber ich fand das schlechterdings erstklassig.

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Tagewerk

Ich habe aus einer Reihe von allesamt furchtbar wichtigen Gründen (die aber auch allesamt so subtil sind, daß es zwangsläufig in Länglichkeit ausarten würde, sie hier aufzuschlüsseln) den Untertitel dieses Blogs von „Harkis Tagschattenbuch“ und „Ein Tagschattenbuch“ geändert. Bitte nicht drüber wundern… Und wir immer: Nachjustierungen folgen…

Und nochmals: Der Twitter dieses Blogs ist nun @Amyklai.