Monatsarchiv für November 2009

… es wird Trauer sein und Schmerz (Lindholm)

es_wirdTatort „… es wird Trauer sein und Schmerz (Lindholm)“, NDR 2009, Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Glotzer, Gucker und Gaffer bei Verkehrsunfällen

:-)

Ausgesprochen gelungen, mir hat glaube ich noch nie ein Lindholm-Tatort so gut gefallen.

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Sie machen mir Geschichten

geschichtenNicht so, sondern „Geschichten aus Geschichte machen“ heißt ein lesenswertes Plädoyer des amerikanischen, in Geschichte machenden Journalisten und Pulitzerpreisträgers Rick Atkinson in der Welt: Historiker sollen Geschichten erzählen. Grundsätzlich natürlich eine berechtigte Forderung, obwohl das in der Militärgeschichte auch einfacher ist als anderswo… Aus dem Text:
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Zwischendurch zum Romy-Film

Mir mißfällt das Hektische, Schlaglichtartige, das Durchhecheln der Lebensstationen. Man muß im Grunde die Biographie kennen oder in der Wiki mitlesen, um leidlich bequem folgen zu können. Es hätte mindestens ein Zweiteiler werden müssen, aber das glaubt man heute dem Publikum nicht mehr zumuten zu können. Schade, tolle Schauspielerin.

Nachtrag: Und irgendwie wissen wir eigentlich auch, daß Romy sich mal von ihrem Sissi-Image befreien wollte. :roll:

Geräusche

Wann, wo, wie? Gute Frage. Eine Wohltat war’s dennoch. Unerwartet und unverdient.

Fossile Ohrwürmer

fossilSpengler spricht irgendwo von einer „Handvoll unausrottbarer Volksweisen“ oder so ähnlich. Ob es vielleicht zwei oder drei Melodien gibt, die tatsächlich genetisch weitergegeben werden? Oder zumindest die Empfänglichkeit für sie? Ich dächte hier an: das Lied vom Prinzen Eugen (unzählige Texte und die Melodie „war schon da“, als vor Belgrad 1717 die bekannteste Textfassung entstanden ist), Die Gedanken sind frei, Trotz alledem… Und? (Um Pardon, daß ist keineswegs ein Versuch, nun auch noch hier in Neurowissenschaften zu machen, ich habe mich das nur schon oft gefragt… (Hoffentlich auch nicht schon mehr als dreimal weböffentlich, ich bin mir gerade nicht sicher…))

Bildquelle: Wikimedia

Sushi in Berlin, 1945

sushiIch habe heute irgendwo im Twitter gelesen, daß man sich in Google Earth für einige Weltgegenden (in Deutschland leider nur für Berlin) historisches Luftbildmaterial einblenden lassen kann, beispielsweise Aufnahmen von 1945 oder von 1953. (Wie’s geht.) Hübsch grotesk wird’s dann, wenn man das mit den Dönerbuden- und Pizzerien-Layern von heute überlagert…

Вот снова упала, и я загадал – Выйти живым из боя!

logoneuEt bien, den Langweil-Aufreger des Tages hat @frei_sein aufgetan… Der norwegische Erdölkonzern Statoil hat ein neues Logo, bei dem wohl jeder sofort an diese Kinder-Kaleidoskope mit Plastiksplitterchen drin denken muß. Auch ein ganzes Konglomerat von misogynen, homo-, skandinavo- und ökonomophoben Assoziationen ist sogleich zur Hand. Kostprobe aus der Begründung gefällig? I Wot:
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Länder & Monate

Kann man Länder und Monate assoziieren? Frankreich, natürlich, das wäre der volle und harte Juli! Rußland die unschlüssigen Monate September und Mai. (Keineswegs ein Wintermonat. Ach, der Mai in Südrußland… :-) ) Für die USA käme der unschuldig-naive, aber ehrliche März in Frage. Für Israel – natürlich – der Juni, der Löwe am Mittag. Spanien, ein Spätherbstland, schwarz = November. Deutschland ist dunkelgrün – die ersten kühleren Nächte Ende August paßten ganz gut. Andererseits gehört der späte warme August mit dem Schwan am Nachthimmel (dem Kreuz des Nordens!) für mich zu Polen! England, das ist der biegsame April (um Pardon…). Und der Mai? Obervolta? Skandinavien? Hm.