Monatsarchiv für August 2010

Person(a|e)nel(l)

Ich habe das jetzt in diesem Blog so gedreht, daß man zumindest nicht mehr ganz oben auf jeder Seite mit (Gr)avataren und derlei konfrontiert wird, weder mit meinem, noch mit anderen. Die Schocktherapie durch den neuen Webauftritt der Frankfurter Rundschau hat gewirkt. Ich kann gar nicht sagen, wie mir diese amimäßige Personlisierung des Webs mittlerweile auf die Nerven geht: „Hier spricht ein Gesicht zu Dir!“ Wie schön… übel

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Netzwerks-Knöpfchen-Serie „Sable chaud“

Diese Netzwerk-Buttons habe ich mit Photoshop für dieses Blog gemacht. Ich nenne die Serie Sable chaud. Wer die Graphiken für seine Website verwenden möchte, kann das gerne tun. Sie stehen unter CC-Lizenz – und wenn Sie den Link zu mir vergessen, ist das auch kein Drama. Wenn Ihnen wichtige Buttons zu fehlen scheinen, wenden Sie sich bitte an mich. Et bien, hier ist sie:

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Patchwork

Um diesen FAZ.net-Artikel geht es. Viele Sachen sind sehr hübsch auf den Punkt gebracht, doch stört mich der aufgeregte, apodiktische Kurzsatzstil ein wenig. Hier schreibt erkennbar eine junge Frau, die sich ihrer Sache sehr sicher ist. Tatsächlich halten die Menschen immer schon und immer noch eine ganze Menge aus, und es war uns bis dato gar nicht aufgefallen, daß Scheidungskinder allesamt zu psychischen Wracks und/oder Kriminellen werden.

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Das sind nicht nur, wie man im Web weiß, die vier Feinde der Deutschen Bahn, es sind auch die einzigen Abstufungen, die die Social-Media-Spastis kennen. Und jeder will dann die jeweils nächste zuerst bemerkt haben, weil er eben sonst nichts mitzuteilen weiß, aber unbedingt was twittern will.

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Über den Asphalt, in den Nullerjahren

Wenn ich mich nicht täusche (und ich kann mich um zwei oder drei Tage täuschen, glaube ich aber nicht) habe ich heute mein zehnjähriges Laufjubiläum: am 18. August 2000 ging’s los. Seitdem laufe ich so etwa fünfmal die Woche meine 6 bis 7 km, und ab und zu längere Strecken.

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Das endgültige Ende…

… der runden Ecken in diesem Blogue, es ist gekommen. Ich kann das einfach nicht mehr sehen (und meine übrigens auch, daß man es in letzter Zeit – Gott sei Dank – etwas seltener sieht). Außerdem machen viele mit CSS-“border-radius“ formatierte Elemente (was der IE bekanntlich eh nicht darstellen kann) die Darstellung im Browser auch langsamer, wie mir aufgefallen ist. Und ein bißchen spitz darf’s eh schon sein…

Visited

Diese Hervorhebung von bereits besuchten Links (die immer nur für einen einzelnen Browser gilt) war eigentlich schon veraltet, als ich mit dem Webseiten-Basteln angefangen habe, so vor knapp zehn Jahren. Komischerweise habe ich gemerkt, daß sie mir gefällt, daß sie mir ein erwünschtes Mehr an Information bietet, wenn man sie doch noch mal irgendwo sieht. Daher probiere ich das hier und auf k2 einmal aus.

Phil

Europa

Es gibt eigentlich, zumindest bezogen auf Ländernamen, nur frankophil und anglophil, zur Not noch russophil. Sicher, amerikanophil, hispanophil, polonophil, danophil etc. kann man bilden und sie werden verstanden, aber eigentlich gebräuchlich sind diese Wörter nicht. Nicht einmal italianophil ist üblich – bemerkenswert angesichts der jahrhundertealten (unerwiderten) Liebe der Deutschen zu Italien. Und was ist zum Beispiel mit Holland und Belgien? Batavophil und belgophil – das klingt nun ganz komisch. Aber man tröste sich: für …phob gilt ja genau das gleiche. (Anregung.)

Impressionen aus Münster

Es gibt einen bestimmten westfälischen Phänotypus, der dem niedersächsischen ähnlich, ihm aber nicht gleich ist. Es sind auch schlichte, solide, in sich ruhende Gesichter, auch sind sie leicht rötlich und gegerbt – jedoch sind sie etwas weniger kartoffelig und dafür faltiger und frommer. Vielleicht auch etwas viereckiger.

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