Monatsarchiv für Dezember 2010

Der Türke mit dem Jägerzaun

Vor vielleicht drei Jahren hatte ich auf k2 von einem türkischen Nachbarn berichtet, der damals gerade dabei war, den Vorgarten seines Reihenhauses mit einem Jägerzaun einzuhegen. Raistlin hatte damals gebeten, es das Forenpublikum wissen zu lassen, wenn er Gartenzwerge aufgestellt habe. Die fehlen weiterhin, aber Weihnachtsdeko hat er mittlerweile, ich habe es gerade beim Laufen bemerkt: nämlich einen von diesen Leuchtschläuchen, in Form eines Sterns von Bethlehem im Fenster drapiert.

Borowski und der vierte Mann

Tatort „Borowski und der vierte Mann“, NDR 2010, Klaus Borowski (Axel Milberg)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Jäger, Jagdgegner

Gnaden – :-)

Frieda ist nicht mehr da, und alle müssen nun getröstet werden: Borowski, Vorgesetzte, Kollegen, Zuschauer, ich.

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Einem Twitter per RSS folgen (ergänzt)

Das „neue Twitter“ bietet einem nicht mehr wie das alte einen bequemen Link zum RSS-Feed eines einzelnen Users an. Es gibt diese RSS-Feeds aber weiterhin – man kann weiterhin jemanden, dem man nicht folgen möchte (oder nicht folgen darf :-D ), per RSS im Auge behalten. Man baut einfach den fraglichen @Nick in dieses URL-Schema ein:

http://twitter.com/statuses/user_timeline/NICK.rss

Und damit hat man die URL des RSS-Feeds.

Beispiel:

http://twitter.com/statuses/user_timeline/Volker_Beck.rss ist der RSS-Feed von @Volker_Beck.

Alle reden

Bildvorlage ist die 1914 entstandene Hommage an Blériot von Robert Delaunay, dessen Opus im nächsten Jahr gemeinfrei wird und dessen Sohn ein Musikjournalist war. (Ich kann mich weiterhin nur ärgern, mir 2009 die Marc-Macke-Delaunay-Austellung im Sprengelmuseum eben nicht angeschaut zu haben.)

Nie wieder frei_sein (Batic; Leitmayr)

Tatort „Nie wieder frei sein“, BR 2010, Ivo Batic (Miroslav Nemec), Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines

:-)

Doch kein Tatort für Wutbürger, wie wir in den ersten zehn Minuten dachten. ;-)

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Nach Delicious?

Ach je, ich bekomme es durch @Literarchie mit: Yahoo hat anscheinend vor, den vor längerer Zeit von ihm übernommenen Social-Bookmarking-Dienst Delicious dichtzumachen. Näheres dazu auf  Telecrunch und auf Mashable. Ich fände das außerordentlich bedauerlich, insofern ich seit Jahren und in den verschiedensten Zusammenhängen gerne mit Delicious arbeite.

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„Schneechaos“

Vor einigen Tagen wurde auf den NachDenkSeiten der Neoliberalismus für das „Schneechaos“ dieser Tage verantwortlich gemacht, heute stößt ein Blogger ins gleiche Horn. Straßenmeistereien seien privatisiert worden und funktionierten nun nicht mehr.

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Picasa-Bilder mit PHP skalieren

Mit folgendem PHP-Code kann man die URL eines bei Picasa deponierten Bildes dergestalt verändern, daß einem ein Bild mit einer festen Breite, einer festen Höhe oder einer festen Maximal-Seitengröße ausgegeben wird:

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Dropbox (ergänzt)

Dropbox ist eine kommode Möglichkeit, auf verschiedenen Rechnern die gleichen Datei zur Verfügung zu haben und zu bearbeiten und sie auch mit anderen Leuten zu teilen. Im Gegensatz zu anderen Online-Datei-Deponier-Diensten (wie z.B. box.net) arbeitet man zunächst einmal in einem ganz normalen Verzeichnis auf seiner eigenen Festplatte – und dieses Verzeichnis wird fortlaufend und „im Hintergrund“ mit einem Online-Verzeichnis synchronisiert.

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Dreierlei zum GIMP

Gelegentlich liest man, daß das freie Bildbearbeitungsprogramm GIMP fast soviel könne wie sein kommerzielles Vorbild Photoshop oder ihm gar auf manchen Gebieten überlegen sei. Nachdem ich in letzter Zeit ein wenig mit dem GIMP gearbeitet habe, bin ich geneigt, diese Behauptung für eine vom Heise-Verlag in die Welt gesetzte „Urban legend“ zu halten.

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Mörderischer Besuch (Ochajon)

TV-Krimi „Mörderischer Besuch“, Israel/Deutschland, ZDF 2010, Michael Ochajon (Heiner Lauterbach)

Man weiß nicht, was man für das größere Wunder halten soll: daß ein deutsches Team heute in Israel ganz problemlos und selbstverständlich einen israelischen Krimimalroman verfilmen kann, dessen Handlungshintergrund der Holocaust bildet, oder daß Heiner Lauterbach sympathisch wirken kann.

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Ein Ego aus F in H

Auf faz.net hat es eine interessante, anscheinend auch wohlrecherchierte, aber scheußlich subjektivistische und personalisierte Reportage aus dem hannöverschen Rotlichmilieu: „Ein Nachmittag im Steintorviertel“. Es schaudert einen, wenn man das liest: „ich, ich, ich“. So etwas kann man in einem Schraddelblog machen, aber doch nicht in der FAZ! Also: Interessante Beobachtungen, aber Schülerzeitungsstil.

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