Monatsarchiv für März 2011

Adieu, Frankfurter Rundschau!

Edit

Aus gegebenem Anlaß ziehe ich diese anderthalb Jahre alten Bemerkungen nach oben. Ein trauriger Tag. Hoffentlich klappt es irgendwie doch noch einmal. Deutschland braucht eine ernstzunehmende linke Tageszeitung – stirbt die FR, hat es sie nicht mehr.

Neo-68er an die Front!

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Ein Apokalyptus-Bonbon…

… bietet die Welt den rechten Wutbürgern an: „Apokalypse jetzt“. Die Springerpresse gibt mit diesem Artikel einem Japanologen das Wort, der ganz unvermeidlich mehrmals seine Sprachkompetenz und die fehlende Sprachkompetenz der (im Gegensatz zu ihm) in Japan anwesenden Journalisten betont. Wir kennen das: Icksypsilonologen können die Sprache, haben aber keinen Reisekosten-Etat – Journalisten hingegen können reisen, also dürfen sie nach Meinung ersterer zumindest die Sprache nicht können.

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Im Netz der Lügen (Blum; Perlmann)

Tatort „Im Netz der Lügen“, Konstanz, SWR 2011, Klara Blum (Eva Mattes), Kai Perlmann (Sebastian Bezzel)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: eigentlich keines. Bissi Gender. Offenes WLAN. Gestrenge Richterinnen.

:-)

Ja, Tatorte vom Bodensee zeigen eine erfreuliche Konschtanz: Sie sind fast immer in Ordnung.

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Sehr liebe Badener, liebe Oberschwaben, zur Not auch liebe Schwaben

ich weiß, man kann sich das schwer vorstellen, aber auch eine rotgrüne Landesregierung kann man überleben. Als junger Mann habe ich es nicht glauben mögen, und es war auch schwer – aber es geht. Und uns hier hat es wirklich mit aller Härte getroffen: Kupferkopf  „ich sach mal“ Gerhard und auch noch Jürgen Trittin!

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Umfrage zum Anzetteln von Kriegen

Tabs oben

In Firefox 4 funktioniert bei mir F6 (also der Sprung in die Adreßzeile) nicht mehr richtig, wenn ich die neuen Standard-Option „Tabs on Top“ aktiviert habe. Erst ein zusätzliches Drücken von „Tab“ bringt einen dann in die Adreßzeile. Ferner verbirgt bei aktiviertem „Tabs on Top“ der neue Addon-Manager die Lesezeichenleiste. Beides finde ich ärgerlich, denn eigentlich finde ich das mit den „Tabs oben“ (wie man es von Chrome kennt) recht gut.

Leute, von denen ich mir was sagen lasse

Ich habe mir erlaubt, eine Personen-Liste zusammenzustellen: Lebende Publizisten, Wissenschaftler und Journalisten, die ich im Laufe der Jahre so oft und so gerne gelesen habe, daß ich meine sagen zu können: „Ich mag und achte sie. Ich gehe an ihre Texte mit der festen Erwartung, etwas aus ihnen lernen zu können. Es sind Leute, die eigentlich nie ganz daneben liegen“. Hier ist sie:
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Die Baskenmütze

Es ist die Baskenmütze eine Kopfbedeckung mit einer merkwürdigen Karriere. Über die Grundgegebenheiten informiert Sie Wikipedia – Sie werden sich vermutlich wie ich darüber wundern, daß Baskenmützen ursprünglich nicht aus Filz waren, sondern gestrickt wurden. Uns aber interessiert hier vor allem die bemerkenswerte Fragmentiertheit der Baskenmützenträger:
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Mord in der ersten Liga (Lindholm)

Tatort „Mord in der ersten Liga“, NDR 2011, Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Homosexualität im Profifußball, Hooliganismus

:?:

Ich hatte gestern abend keine Lust, was dazu zu sagen, und möchte das hier kurz nachholen.

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Tripolitanien, Syrte, Kyrenaika. Zur Lage in Libyen (Umfrage hinzugefügt)

Vor knapp zwei Wochen hat Ian Buruma auf Project Syndicate Barack Obama gegen Angriffe aus dem US-amerikanischen konservativen Lager in Schutz genommen: Nein, Obama gehe in Ägypten nicht zu zaghaft und zu vorsichtig vor. Eine von den Rechten geforderte deutlichere Intervention der US-Regierung zugunsten des demokratischen Lagers in Ägypten wäre vielmehr kontraproduktiv, u.a. weil sie den beharrenden Kräften in Ägypten hülfe, die Demokratie als einen Zwangsimport von außen darzustellen.

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Jetpack

Vorgestern habe ich in diesem Blog das von wordpress.com und wordpress.org empfohlene Plugin-Paket Jetpack installiert. Sein Ziel ist es, eine Installation von WordPress auf einem eigenen Webpace mit einigen Funktionaliäten eines WordPress.com-Blogs zu versehen. In der aktuellen Version 1.1 besteht Jetpack aus acht Einzelplugins, über die ich hier berichten möchte.

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DIN und das, Made in Germany

Timothy Garton Ash empfiehlt in seiner Kolumne im Guardian den neuentstandenen oder neuentstehenden Demokratien in der arabischen Welt den deutschen Weg der „Vergangenheitsbewältigung“ und „Aufarbeitung“ der eigenen Geschichte (er zitiert diese Begriffe auf deutsch) als Vorbild: „Germany can show reborn Arab nations the art of overcoming a difficult past“.

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Die letzten Tage

Sogleich war er da, der Abscheu vor den linken Wutbürgern, die da seit Freitagmorgen mit dem üblichen scheinheiligen Gestus des deutschen Linksliberalismus auf den Super-GAU lauern. Und zur Stunde sieht es auch noch so aus, als sollten sie nicht enttäuscht werden.

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Traumatherapie

Allen Freunden umfassender psychologischer Betreuung in allen Lebenslagen sei die Lektüre dieses kleinen Artikels im Online-Auftritt der hiesigen Lokalpostille empfohlen: „Polizist aus Wunstorf erholt sich von Verletzung“. Also, zusammengefaßt: Der Mann hat sich im April 2010 selbst in die Brust geschossen, als sich beim Einstecken der Dienstwaffe in den Schulterholster ein Schuß gelöst hat. Und nun im Rahmen der sich anschließenden „Traumatherapie“ gleich nochmal. Supi.

Impressionen vom Karneval in Köln

Dr Zoch kütt! Die 'Blauen Funken' wie immer am Anfang!

Dr Zoch kütt! Die 'Blauen Funken' wie immer am Anfang!

Wenn man mitten im Karneval in Köln des abends in die Tagesschau hineinschaut, fragt man sich schon, was nun wohl die lieben Freunde in Hannover und sonstwo von einem denken mögen. Seien Sie mir versichert, lieber Leser: es täuscht. Es ist nicht nur nicht so schlimm, es ist vielmehr ganz großartig! Man läßt sich mitreißen, man macht mit, wie eben jeder, der da ist, mitmacht.

 

 

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