Monatsarchiv für September 2011

Die drei überzeugendsten mir bekannten Rezensionen von Alys Warum-Buch

Ich hatte sie hier oder da alle schon erwähnt, möchte sie aber noch einmal gemeinsam auflisten – sie haben es wirklich verdient, gerade angesichts der Unzahl naiv-neoliberaler und/oder auch einfach inkompetenter Jubel-Arien, die seit langen Wochen schon und immer noch ins Netz gespien werden. Also:
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Der Papst vorm Parlament – Eindrücke (ergänzt)

So, Professor Ratzinger hat den Abgeordneten eine rechtsphilosophische Vorlesung gehalten, der zu folgen die meisten Abgeordneten die gleichen Schwierigkeiten gehabt haben dürften wie der Verfasser dieser Zeilen. Er hat ein Plädoyer für das Naturrecht und gegen einen einseitigen Rechtspositivismus vorgetragen. Konkret geworden ist er wohlweislich nicht, nur schnell gesprochen hat er. Zu einem Eklat ist es mithin nicht gekommen.

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Improvisation – wetten, daß es nicht klappt?

Ob der Piratenpartei in Berlin das Improvisieren gelingen wird, wie es die taz in einem Kommentar anmahnt: „Die Kunst der Improvisation“? Ich bezweifle das weiterhin. Sicher, die anderen Partei haben in der Finanzkrise auch nicht gewußt, was sie tun sollen, und wissen nun nicht, wie der Euro zu retten sei.

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Am Grabe Kurt Schumachers

Das ist eine recht interessante Anlage auf dem Stadtfriedhof Ricklingen – obwohl das der Friedhof für die ehemals proletarischen Stadtteile Limmer, Linden und eben Ricklingen ist, thront er da fast wie ein König. Der Grabstein steht auf einem halbkreisförmigen Plateau, auf das eine der Hauptachsen des Friedhofs zuläuft.

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Zwischen den Ohren (Thiel; Boerne)

Tatort „Zwischen den Ohren“, WDR 2011, Frank Thiel (Axel Prahl), Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Intersexualität, Transsexualität, Pullover

:-)

Moinsen! Das wichtigste zuerst: der Münsterfaktor. Es war schon mal noch schlimmer, meine ich.

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„Der lange Weg nach Westen“ 7 – Schumacher

Bd. 2, S. 123 f., Hervorhebung von mir:

Die Initiative zur Neugründung der SPD ergriff der frühere Reichstagsabgeordnete Kurt Schumacher, der im März 1943, nach einem fast zehnjährigen Martyrium, aus dem Konzentrationslager Dachau entlassen worden war. Am 19. April 1945 – neun Tage, nachdem die Amerikaner Hannover eingenommen hatten – berief er ein erstes vorbereitendes Treffen ein; am 6. Mai – zwei Tage vor der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches – erfolgte die Gründung eines sozialdemokratischen Ortsvereins.

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+2: Den Daumen hoch für zwei Klicks (ergänzt)

Amyklai beteiligt sich von nun an stolz erhobenen Hauptes an einer Datenschutz-Aktion des Hannoveraner Heise-Verlages: „2 Klicks für mehr Datenschutz“. Die Nerds unter Ihnen wissen, daß Heise der führende IT-Zeitschriften-Verlag Deutschlands ist, daß er der OpenSource-Idee sehr verbunden ist und daß er Datenschutzbelangen einen hohen Rang bemißt – daß er kurzgesagt „hackernah“ ist. ( Viva Hannovera! ;-) )
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Drei Wörter, die ich nicht mehr hören kann

  • Blog/Blogger
  • teilen (als Euphemismus für das Weiterspammen irgendwelcher Links)
  • Kommentare/kommentieren

Ich habe versucht, dieser nicht ganz neuen Aversion in diesem – Blog gestalterisch Rechnung zu tragen.

„Der lange Weg nach Westen“ 6 – Glanz durch Abwesenheit

Ein hübsches Zitat auf der allerersten Seite von Band 2, nämlich S. IX:

Bei den Diskursen rückt, soweit es um die alte Bundesrepublik geht, seit den siebziger Jahren immer mehr die Linke in den Vordergrund. Sie verfügte seit dem ersten Bonner Machtwechsel von 1969 über die intellektuelle Hegemonie, und das zunehmend unangefochten. Der Geist weht, wo er will, aber von rechts wollte er offenbar nicht mehr wehen. Der einzige Glanz, den die intellektuelle Rechte verbreitete, war der ihrer Abwesenheit. Infolgedessen richtet sich auch meine Kritik in der Spätphase der alten Bundesrepublik vor allem an die Adresse der Linken. Die Kritik ist gelegentlich auch Selbstkritik: Der Autor war an einigen Diskursen, von denen in dem Buch die Rede ist, beteiligt.

Populisten ohne Populus

Es ist immer das gleiche Lied: Wer zuviel im Internet hängt, sieht ein Volk, das es gar nicht gibt: „Im übrigen kann ich nur mir zustimmen.“ Das Web begünstigt die Bildung hermetischer Zirkel, die sich für „das Volk“ oder gar die Welt halten. 5 % haben die beiden in Hannover angetretenen „populistischen“ Grüppchen zusammen bekommen, und das trotz intensiver Plakatierung – sie sind mit 2 beziehungsweise einer Nase im Stadtrat, weil es keine 5-%-Hürde gibt.

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Tod einer Lehrerin (Odenthal; Kopper)

Tatort „Tod einer Lehrerin“, SWR 2011, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Genitalverstümmelung in Ostafrika

:-)

Sehr schön. (weiter…)

Zehn Jahre danach…

… ärgere ich mich zunächst einmal darüber, daß man mit WordPress eine Aufzählung nicht zwischen Anrißtext und komplettem Text aufteilen kann. Also, zehn Jahre danach…

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