Brandts „Erinnerungen“ 5 – über de Gaulle und Adenauer (und über Erhard)
S. 253 f.:
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Polizeiruf 110 „Blutige Straße“, MDR 2011, Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz), Herbert Schneider (Wolfgang Winkler), Nora Lindner (Isabell Gerschke)
Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines
Hurra, Hotte und Elvira sind wieder zusammen!
Also: nackter Beton ist dem schlichten, gläubigen Herzen aus Kleinasien nun doch nicht zuzumuten (*klick*, *klack* – dort weiterführende Links), Plastik-Stuck und Häkeldeckchen-Deko werden aus baurechtlichen Gründen kaum durchsetzbar sein. Also: Welches Schweinderl hätten‘S denn gerne? Welche Farbe soll es sein?
Hier Brandts kurze Ausführungen zu seinem berühmten Kniefall in Warschau am 7. Dezember 1970 vor dem Denkmal für die Opfer der Ghetto-Aufstandes von 1943. (Hervorhebung natürlich von mir.)
Die letzten drei Kapitel sind ziemlich beklemmend und sozusagen ein Vorgeschmack auf 1984. Sie sind gleichsam durchzogen und durchwoben von der allgegenwärtigen Angst vor einer Verhaftung durch die Geheimpolizei. Es muß im Sommer 1937 in Barcelona eine entsetzliche Atmosphäre geherrscht haben – auch in Brandts Erinnerungen klingt sie an.
Der Absatz, in dem Orwell vor seiner eigenen Schilderung warnt, ist glaube ich ziemlich bekannt. Ich möchte ihn aber auch und gerade daher auch in diesem Blog haben.
Sein Hintergrund sind die Maiunruhen im Jahre 1937 im revolutionären Katalonien. Dabei sterben in einer Woche nach dem 3. Mai mehrere hundert Menschen. Es stehen sich gegenüber:
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Und wiederum habe ich den „Fotostrom“ dieses Blogs ausgedünnt, um die mir am wenigsten schlecht erscheinenden Fotos in einem Artikel zusammenpacken zu können. Es handelt im wesentlichen sich um einige Gräber auf dem Engesohder Friedhof (Noske, Jatho, Schwitters), einiges aus Kölle, einige Bilder von der Schleuse Anderten und um Blümchen im hiesigen Georgengarten und im Stadtpark. Und wie immer einiges aus Herrenhausen.
Tatort „Mauerpark“, RBB 2011, Till Ritter (Dominic Raacke), Felix Stark (Boris Aljinovic)
Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines. Oder nur am Rande: „Sicherheitsverwahrung“
Tjo, eine spannende Geschichte, keine Frage. Leider ist sie für den Zuschauer, der nicht wie der Luchs oder ein Fernsehkritiker höchstkonzentriert auf der Lauer liegt, vollends undurchschaubar.
Diese Beobachtungen in einem Dorf nahe Huesca im Aragón und allgemeiner aus der ganzen Region und aus Katalonien scheinen mir außerordentlich interessant. Auch anderswo in Europa gibt es Gegenden, die formell katholisch sind, die de facto aber seit langen Jahrhunderten – gar nichts mehr sind. Man denke an Südwest-Frankreich, man denke an Böhmen.
Orwell wirft der ausländischen, namentlich natürlich der englischen antifaschistischen Presse vor, 1936 die revolutionären Ereignisse (Enteignungen, Landnahmen, Rätebildungen etc.) im roten Teil Spaniens verschwiegen zu haben – um die Lage so darstellen zu können, als kämpften da republikanische Gentlemen gegen Putschgenerale.
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Das iberische und iberoamerikanische mañana ist in der Tat weltberühmt – und war es schon, als Orwell diesen hübschen Absatz geschrieben hat. Wie er selbst schreibt. (Unbedingt dazu gesagt werden muß, daß er zuvor die ersprießlichen Eigenschaften der Spanier – zuvörderst ihren Großmut und ihre Fähigkeit, andere zu rühmen – in den höchsten Tönen gelobt hat.)
Den Rechten, die man gerade noch sieht. Gerade noch der Jungen Freiheit, der aber auch eher hinsichtlich ihrer Rolle als notorische Trittbrettfahrerin von allem möglichem.