Monatsarchiv für Dezember 2011

„Die Verwandlung der Welt“ 1 – „Die Geburt des Authentischen“ (und das Ende der Schlachtenmalerei)

Fulminante Passagen über die Erfindung der Photographie. (Eines fehlt vielleicht: Nämlich, daß man zunächst einmal nur unbewegte Motive photographieren kann. Man schaue sich die Aufnahmen aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg an – es sind alles Standfotos.)

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„Kampfplatz Spanien“ 3 – auf dem Weg zur Front – Lérida, Sancho, Durruti, Dum-Dum

Borkenau ist am 12. August 1936 auf dem Weg von Barcelona zur Aragón-Front. (Ein halbes Jahr später wird George Orwell in etwa den gleichen Weg zurücklegen. Und Willy Brandt auch, aber das nur nebenbei.)

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„Kampfplatz Spanien“ 2 – eine Kirche brennt

Und zwar am 5. August 1936 im de facto von anarchistischen Milizen beherrschten Barcelona. Knapp drei Wochen liegt der Aufstand der Faschisten zurück, Barcelona und ganz Katalonien ist fest in der Hand der Regionalisten/Loyalisten und der Revolutionäre. Borkenau ist gerade dort eingetroffen.

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פֿאָרווערטס

Das ist jiddisch! „Forwerts!“ = „Vorwärts!“ Ja, der Name dieser jüdischen New Yorker Zeitung leitet sich in der Tat direkt vom Vorwärts, dem traditionsreichen Organ der deutschen Sozialdemokratie, ab. :-)

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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 9 – über die Differenzierung der Moralvorstellungen

Unter anderem taucht in diesen Passagen Schamil auf, bemerkenswert:

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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 8 – über Terroristen, Guerilleros und Partisanen

Treffend und geradezu amüsant einige Worte zur Abgrenzung:
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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 7 – zur Finanzkrise

Man wird hier kaum anders können, als dem Verfasser zuzustimmen. Und da sage noch einer, Historiker lebten im Elfenbeinturm! Geschrieben wurde das Anfang 2009. Nachweise unterschlage ich wieder einmal der Einfachheit halber.
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„Kampfplatz Spanien“ 1 – über die katholische Kirche

Eine lange, aber außerordentlich interessante Passage. Sie klärt grosso modo die Frage: „Warum ist bei diversen roten Aufständen in katholischen Gegenden Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg niemand auf den Gedanken gekommen, Priestern was zu tun – und warum sind sie in Spanien reihenweise an die Wand gestellt worden?“ (Außer in Navarra und im Baskenland.)

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Amundsen

Hundert Jahre ist dieses epische Ereignis heute her, und es scheint betrüblich, daß die FAZ ihren Artikel dazu ganz von der englischen Grusel- und Rührseligkeitspropaganda her aufzieht. Immerhin, dieses Detail hier war mir neu, und es gefällt mir sehr:

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Noch zu Schmidts Parteitags-Rede

Schmidt:

Als inzwischen sehr alter Mann denkt man naturgemäß in langen Zeiträumen – sowohl nach rückwärts in der Geschichte als ebenso nach vorwärts in die erhoffte und erstrebte Zukunft.

Dies bedeutete, daß einen alter Mann automatisch einerseits zum Historiker und andererseits zum Hellseher wird. Nun ja, vielleicht ein bißchen. Übrigens erinnert das sehr an einen Passus aus Willy Brandts Erinnerungen (S. 253 f.), in dem Adenauer und de Gaulle verglichen werden:
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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 4 – Zur islamischen Welt

Ein wie ich finde sehr gelungener wirtschafts- und allgemeingeschichtlicher Rundumschlag über zwei Jahrhunderte in drei Absätzen:

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Dandolo

Hübsche Zitate aus der englischen Wikipipi:

Remembered for his blindness, piety, longevity, and shrewdness, and is infamous for his role in the Fourth Crusade which he, at age ninety and blind, surreptitiously redirected against the Byzantine Empire from reconquering the Holy Land, sacking Constantinople in the process.

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