| von Harki |
Seit einiger Zeit entwickelt sich bei mir eine ausgesprochene Schwäche für das Werk des amerikanischen Porträtmalers John Singer Sargent (1856-1925) – ganz wunderbare Frauenporträts aus der englischen und amerikanischen Oberschicht. Alles ein bißchen glamourös, sehr mondän, sehr souverän und lässig – überhaupt nichts Langweiliges, Pfäffisches, Biederes, Rührseliges oder Verkniffenes. Finde ich herrlich, Kunst, wie sie sein soll.
Das Porträt der Lady Agnew of Lochnaugh ist in jeder Beziehung hinreißend, ich verwende das gleich nochmal als Beitragsbildchen – Singer selbst sah zwar nicht schlecht aus, aber doch nicht gut genug, um hier als Beitragsbild durchzugehen.
Die Galerie ist im wesentlichen von Wikimedia zusammgeklaubt. Gerade bei den vielen, schönen Porträts zeigt sich hier in der Tat recht deutlich die Schwäche einheitlich horizontaler Thumbs, um Pardon. (=Bastelbedarf, würde ich sagen.)
Die Kugel kreist



Artikel
Wunderbar!
Wie gefällt Dir ANDREW WYETH? Das ist zwar eine grundverschiedene, rustikalere Welt als die Sargents und Porträts sind eher die Ausnahme, aber auch er ist sehr klar und gelassen.
http://www.museumsyndicate.com/artist.php?artist=239
http://www.andrew-wyeth-prints.com/gallery.html
http://www.andrewwyeth.com/
Das berühmteste ist natürlich „Christina’s World“:
http://www.moma.org/collection/browse_results.php?object_id=78455
Wyeth ist Jahrgang 1917 und immer noch aktiv.
Oh, ich mag auch den sehr gerne.
Klar. Wyeth, das ist wirklich die Neue Welt, genauso wie Hopper (letzterer aber eher in ihren urbanen Aspekten). Die Amis haben für so etwas, würde ich sagen, auch einen sehr wachen Instinkt. Hat schon seine Gründe, daß der bei denen so populär ist.
Aber an Sargent (übrigens auch an einigen Russen) gefällt mir gerade dieses, hm, Raumgreifende und „Internationale“. Man merkt: Die Amerkaner sind dabei, zu Geld zu kommen und wachsen dann sehr schnell mit dem maßgeblichen Schichten Europas zusammen.